Das Technoseum Mannheim

Technik, die begeistert – seit den Achtzigern

Zur Geschichte des Technomuseums beginnen wir im Gründungsjahr 1985, in dem die Stadt Mannheim und das Land Baden-Württemberg das Museum in gemeinsamer Trägerschaft als Stiftung des Öffentlichen Rechts gegründet haben.

Bildquelle: TECHNOSEUM, zooey braun

Die Ausstellungsfläche misst sich mit rund 9000m², davon sind 900m² für Sonderausstellungen zur Verfügung gestellt. Das Technomuseum trägt zugleich auch den Namen Landesmuseum für Technik und Arbeit und zeigt Anschauungsmaterial zur Industrialisierung von Damals bis heute. Zudem kann man an vielen Experimentierstationen selbst interaktiv und spielerisch technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge besser verstehen lernen. Die Bauzeit für das Museum lag in dem Zeitraum von 1982 bis 1990. Von außen betrachtet wirken die Etagen wie architektonisch schief gebaut, so dass man das Museum von oben nach unten durchläuft wie in einer Raum- Zeit- Spirale, bei der man die Sozial- und Industriegeschichte von damals bis heute durchläuft. Es war ursprünglich noch ein zweiter Bauabschnitt geplant, der aufgrund von nicht ausreichend finanziellen Mitteln nie realisiert werden konnte.

Die Struktur des Museums ist für die Besucher so aufgebaut, dass man oben beginnt und das Gebäude dann nach unten durchwandert. Dabei bekommt man den Eindruck einer Zeitreise durch die Industrialisierung von damals bis heute. Man bekommt einen Eindruck des technischen, politischen und sozialen Wandels beginnend im 18ten Jahrhundert mit Inszenierungen von Wohn- und Arbeitsstätten sowie eine Ausstellung von Maschinen aus Büro, Verkehr und Produktion, wodurch man eine bessere Veranschaulichung des Wandels von der damaligen Zeit zu heute sehen und verstehen kann. Ebenso findet man im Technomuseum das historische Inventar der Mannheimer Sternwarte als Dauerausstellung. Naturwissenschaftliche Grundlagen, auch in Form von Experimenten die man als Besucher selbst durchführen kann, und gleichzeitig eine Veranschaulichung, wie und auf welchem Weg die Experimente zu technischen Erfindungen führte, kann man in der Erweiterung zu den Dauerausstellungen, der Zukunftswerkstatt Experimenta, sehen. Zu den Dauerausstellungen kommen auch noch die Sonder- und Wechselausstellungen hinzu, hier als Beispiel aus dem Jahr 1997/98 die berühmte Körperweltenausstellung oder die Ausstellung Jules Verne’s –  Technik und Fiktion aus dem Jahr 1999/2000.

  • Eisenbahn_2011D-0095
  • Papiermuehle_2009D-0116-01
  • Eisenbahn_1993R-0133-18

Zum Technomuseum gehört auch ein Museumsschiff, welches im Neckar unterhalb der Mannheimer Kurpfalzbrücke vor Anker liegt. Auf diesem historischen Schaufelraddampfer kann man eine Ausstellung der Binnenschifffahrt bewundern. Zu früheren Zeiten war das Schiff als Rhein- Ausflugsdampfer noch aktiv unterwegs.

Mit dem Museum freundschaftlich verbunden sind mehrere Institutionen wie beispielsweise der Museumsverein für Technik und Arbeit oder die Stiftung Technomuseum, von denen sich über 100 Mitarbeiter ehrenamtlich engagieren und zahlreiche Projekte realisieren sowie Aufgaben im Museum übernehmen. Auch Schulpädagogisch ist das Museum voll etabliert. Es bietet als außerschulischer Lernort ein Angebot von interaktiven Führungen über naturwissenschaftlich- technischen Angeboten im hauseigenen Labor bis hin zu Fortbildungen für Lehrkräfte viele Möglichkeiten. Bereits 1992, also 2 Jahre nach der Eröffnung des Museums, erhielt dieses den europäischen Museumspreis und wurde somit als Museum des Jahres ausgezeichnet.

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