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Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Metropolregion

Erster Corona-Todesfall in Heidelberg

OB Würzner: „Wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen, dass sich das Virus nicht schnell verbreitet“   Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat am Donnerstag, 2....

Heidelberg: Geänderte Müllabfuhr an Ostern 2020

Trotz der Corona-Pandemie: Die Heidelberger Müllabfuhr fährt weiter ihre Touren und leert die Behälter. Wie in jedem Jahr verschieben sich die die Abholtermine aber aufgrund der...

Gedenken an Helmut Kohl: OB Steinruck würdigt großen Europäer Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl wäre am morgigen Freitag, 3. April 2020, 90 Jahre alt geworden. Die Stadt Ludwigshafen am Rhein würdigt ihren Ehrenbürger aus diesem Anlass mit einer Kranzniederlegung an seinem Grab in Speyer. Aufgrund der Corona-Pandemie musste eine geplante gemeinsame Gedenkstunde vor Ort abgesagt werden. „Helmut Kohl hat sich herausragende Verdienste um die Einheit Europas erworben. Gerade heute, wo Europa, wo der europäische Gedanke, von stärker hervortretenden nationalen Interessen überlagert wird, ist der Geburtstag dieses großen Europäers eine gute Gelegenheit für ein Bekenntnis zur europäischen Einigung und zu den Grundlagen der freiheitlichen Demokratien, auf denen dieses geeinte Europa beruht“, so Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

  Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl wäre am morgigen Freitag, 3. April 2020, 90 Jahre alt geworden. Die Stadt Ludwigshafen am Rhein würdigt ihren Ehrenbürger aus diesem...

Die Summe seiner Bäume…. Der internationale Tag der Wälder am 21. März 2020 fand wenige mediale Beachtung  Unsere gesamte Gesellschaft steht derzeit vor absolut herausfordernden Aufgaben. Auch abseits der Corona-Pandemie sind gesellschaftlich wichtige und zukunftsrelevante Entscheidungen zu fällen und umzusetzen.  Ursprünglich hatte ForstBW, seit 1.1.2020 größter Waldbesitzer Baden-Württembergs, landesweit Pflanzaktionen unter Mithilfe der Bevölkerung initiieren wollen: die durch Trockensommer, Borkenkäfer und Stürme entstandenen Kahlflächen in unseren Wäldern müssen teilweise wieder aufgeforstet werden. Staatliche Forstwirte unterbrechen in den kommenden Wochen die Aufarbeitung des Sturmholzes, um junge Bäume zu pflanzen. Das Zeitfenster dafür ist kurz: zwischen dem Auftauen der Böden und dem Austreiben der Jungpflanzen müssen diese in die Erde, damit ein Anwachsen gut gelingt.  In diesem Frühjahr werden allein im Forstbezirk Odenwald gut 15.500 Bäume zwölf verschiedener Arten gesetzt. Douglasien, Eichen und Lärchen sollen neben anderen Baumarten helfen, unsere Wälder klimastabiler zu machen. „Unsere moderne Waldwirtschaft im Land setzt auf artenreiche und gut strukturierte Mischwälder. Waldbesitzer und Forstleute arbeiten schon heute an den Wäldern der Zukunft. Dabei wird die Vielfalt von waldtypischen Arten gestärkt und die Wälder fit für den Klimawandel gemacht“, betonte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am 20. März in Stuttgart.  Was heißt überhaupt „klimastabiler Wald“?  Angestrebt wird ein Wald, in dem auch in Zukunft noch Bäume wachsen, die mit dem künftigen Klima klarkommen. Baumarten also, die mehr Trockenheit ertragen und weniger anfällig sind für Borkenkäfer oder schädliche Pilze. „Vielfalt streut das Risiko“ ist eine der Maßgaben. Wenn verschiedene Baumarten in einem Wald wachsen, dann steigt die Chance, dass Arten dabei sind, die auch in einer unsicheren Klimazukunft bestehen.  Der hiesige Forstbezirk setzt nach wie vor vor allem auf den Einsatz heimischer Baumarten. Exoten wie Tulpenbäume kommen nur in besonderen Fällen zum Einsatz. Revierleiter Rüdiger Dehn plant in seinem Forstrevier Neckarberg Testanbauten mit je 100 Tulpenbäumen bzw. Hemlocktannen. Damit führt er die Tradition seines Reviervorgängers fort.  Das Wissen über das Wuchsverhalten und die Integrationsmöglichkeiten fremder Baumarten in unsere heimischen Waldgesellschaften ist in vielen Fällen sehr begrenzt. Durch dokumentierte Probeanbauten erhoffen sich Wissenschaftler und Forstpraktiker wichtige Erkenntnisse für den Waldbau der Zukunft. Dies aber braucht mehrere Jahrzehnte Zeit, weswegen die Forstwirtschaft gegenwärtig auf eine breite Palette an Maßnahmen zur weiteren Stabilisierung unserer Wälder zurückgreift. Denn der Wald ist wesentlich mehr als die Summe seiner Bäume. „Am Tag des Waldes wird auf die vielfältigen Funktionen der Wälder für die Gesellschaft aufmerksam gemacht. Unser Wald ist Rohstofflieferant, Klimaschützer, Erholungsstätte für die Menschen und Rückzugsort für viele Tier- und Pflanzenarten. Wälder sorgen für gute Luft und sauberes Wasser“, sagte der Minister mit Blick auf den 21. März. Im Augenblick ist der Wald wohl vor allem Eines: der ideale Aufenthaltsort für uns, um die gegenwärtig geltenden Ausgangsbeschränkungen auszugleichen.

Die Summe seiner Bäume…. Der internationale Tag der Wälder am 21. März 2020 fand wenige mediale Beachtung Unsere gesamte Gesellschaft steht derzeit vor absolut herausfordernden Aufgaben. Auch abseits der Corona-Pandemie sind gesellschaftlich wichtige und zukunftsrelevante Entscheidungen zu fällen und umzusetzen. Ursprünglich hatte ForstBW, seit 1.1.2020 größter Waldbesitzer Baden-Württembergs, landesweit Pflanzaktionen unter Mithilfe der Bevölkerung initiieren wollen: die durch Trockensommer, Borkenkäfer und Stürme entstandenen Kahlflächen in unseren Wäldern müssen teilweise wieder aufgeforstet werden. Staatliche Forstwirte unterbrechen in den kommenden Wochen die Aufarbeitung des Sturmholzes, um junge Bäume zu pflanzen. Das Zeitfenster dafür ist kurz: zwischen dem Auftauen der Böden und dem Austreiben der Jungpflanzen müssen diese in die Erde, damit ein Anwachsen gut gelingt. In diesem Frühjahr werden allein im Forstbezirk Odenwald gut 15.500 Bäume zwölf verschiedener Arten gesetzt. Douglasien, Eichen und Lärchen sollen neben anderen Baumarten helfen, unsere Wälder klimastabiler zu machen. „Unsere moderne Waldwirtschaft im Land setzt auf artenreiche und gut strukturierte Mischwälder. Waldbesitzer und Forstleute arbeiten schon heute an den Wäldern der Zukunft. Dabei wird die Vielfalt von waldtypischen Arten gestärkt und die Wälder fit für den Klimawandel gemacht“, betonte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am 20. März in Stuttgart. Was heißt überhaupt „klimastabiler Wald“? Angestrebt wird ein Wald, in dem auch in Zukunft noch Bäume wachsen, die mit dem künftigen Klima klarkommen. Baumarten also, die mehr Trockenheit ertragen und weniger anfällig sind für Borkenkäfer oder schädliche Pilze. „Vielfalt streut das Risiko“ ist eine der Maßgaben. Wenn verschiedene Baumarten in einem Wald wachsen, dann steigt die Chance, dass Arten dabei sind, die auch in einer unsicheren Klimazukunft bestehen. Der hiesige Forstbezirk setzt nach wie vor vor allem auf den Einsatz heimischer Baumarten. Exoten wie Tulpenbäume kommen nur in besonderen Fällen zum Einsatz. Revierleiter Rüdiger Dehn plant in seinem Forstrevier Neckarberg Testanbauten mit je 100 Tulpenbäumen bzw. Hemlocktannen. Damit führt er die Tradition seines Reviervorgängers fort. Das Wissen über das Wuchsverhalten und die Integrationsmöglichkeiten fremder Baumarten in unsere heimischen Waldgesellschaften ist in vielen Fällen sehr begrenzt. Durch dokumentierte Probeanbauten erhoffen sich Wissenschaftler und Forstpraktiker wichtige Erkenntnisse für den Waldbau der Zukunft. Dies aber braucht mehrere Jahrzehnte Zeit, weswegen die Forstwirtschaft gegenwärtig auf eine breite Palette an Maßnahmen zur weiteren Stabilisierung unserer Wälder zurückgreift. Denn der Wald ist wesentlich mehr als die Summe seiner Bäume. „Am Tag des Waldes wird auf die vielfältigen Funktionen der Wälder für die Gesellschaft aufmerksam gemacht. Unser Wald ist Rohstofflieferant, Klimaschützer, Erholungsstätte für die Menschen und Rückzugsort für viele Tier- und Pflanzenarten. Wälder sorgen für gute Luft und sauberes Wasser“, sagte der Minister mit Blick auf den 21. März. Im Augenblick ist der Wald wohl vor allem Eines: der ideale Aufenthaltsort für uns, um die gegenwärtig geltenden Ausgangsbeschränkungen auszugleichen.

Die Summe seiner Bäume…. Der internationale Tag der Wälder am 21. März 2020 fand wenige mediale Beachtung   Unsere gesamte Gesellschaft steht derzeit vor absolut...

Behinderungen in der Maximilianstraße

  Der Abwasserkanal in der Maximilianstraße zwischen Krügerstraße und Rheingönheimer Straße muss saniert werden. Für die Umsetzung der Kanalsanierung sind im Vorfeld...

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