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Straßenverkehrsgefährdung, Beleidigung von Polizeibeamten, Widerstand, zwei verletzte Polizeibeamten

11. Februar 2022 | Blaulicht, Mannheim, Viernheim, Weinheim

Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis: Straßenverkehrsgefährdung, Beleidigung von Polizeibeamten, Widerstand, zwei verletzte Polizeibeamten

Am Mittwoch, kurz vor 12 Uhr, fuhr ein weißer Pkw Mercedes-Benz auf der Cavaillonstraße in Richtung Mannheimer Straße. Bei Rotlicht fuhr er in den Kreuzungsbereich ein und touchierte den Pkw Mercedes-Benz einer 69-jährigen Fahrerin, die bei Grünlicht auf der Mannheimer Straße losgefahren war.

Nach dem Zusammenstoß bog der Unfallverursacher ohne anzuhalten links in Richtung Autobahn ab und flüchtete.

Während der Unfallaufnahme durch das Polizeirevier Weinheim kam ein Zeuge an die Unfallstelle und teilte den Beamten mit, dass sich der Flüchtige in seiner Werkstatt in Viernheim aufhalten würde. Die Beamten begaben sich daraufhin mit Unterstützung der hessischen Polizeibeamten zu der angegebenen Adresse nach Viernheim und fanden zunächst den ebenfalls mit erheblichen Frontschäden abgestellten Pkw des flüchtigen Unfallverursachers im Nahbereich des Anwesens vor.

Am Fahrzeug der Geschädigten entstand durch den Unfall Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro und am Fahrzeug des Verursachers von ca. 10.000 Euro.

Der 43-jährige Beschuldigte hielt sich in seiner Werkstatt auf. Während des Tatverhalts beleidigte er unvermittelt die eingesetzten Polizeibeamten in Worten der Gossensprache und wurde zunehmend aggressiver.

Zur Durchführung der weiteren strafprozessualen Maßnahmen durch die Polizei, wurde der Beschuldigte daraufhin zum Polizeirevier Weinheim verbracht. Auch während der Fahrt im Polizeiauto beleidigte er die Polizeibeamten fortwährend.

Bei einem Toilettengang auf dem Polizeirevier versuchte der ca. 140 kg schwere Mann die Beamten einfach umzurennen und zu flüchten. Als dies nicht gelang, schlug er gezielt mit seiner Faust gegen die beiden Beamten, die dabei an Kopf- und Halsbereich getroffen und leicht verletzt wurden.

Bei der Blutentnahme, die nur unter Anwendung von unmittelbarem Zwang der Beamten möglich war, spuckte der 43-Jährige um sich. Dabei traf er auch den Polizeivertragsarzt im Gesicht.

Was letztendlich zu dem mentalen Ausnahmeverhalten des Mannes geführt hat, werden die weiteren polizeilichen Ermittlungen ergeben. Nach bisherigen Feststellungen dürfte Alkoholbeeinflussung eher auszuschließen sein. Aufgrund seines Zustandes wurde er aber zur Behandlung in eine Fachklinik eingeliefert.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim

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