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Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis/Heidelberg: Kreis und Stadt gut das Coronavirus vorbereitet

26. Februar 2020 | Gesundheit, Leitartikel, Metropolregion, Politik

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Nachdem in Baden-Württemberg (Landkreis Göppingen) am 25. Februar 2020 der erste Coronavirus (2019-nCoV)-Patient bestätigt wurde, muss laut Robert-Koch-Institut (RKI) mit weiteren Fällen in Baden-Württemberg gerechnet werden. „Das Zusammenwirken der Gesundheitsbehörden beim Auftreten von Infektionskrankheiten ist in Baden-Württemberg gut eingespielt“, so Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamts Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist. „Wir sind auf Coronavirus-Patienten gut vorbereitet“, so Welker weiter. „Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung wird nach wie vor als grundsätzlich moderat bewertet. Dies auch vor dem Hintergrund der aktuell grassierenden Grippewelle (Influenza), die viele Menschen zum Teil mit schweren Krankheitsverläufen betrifft.“

Daher weist das Gesundheitsamt die Bevölkerung nochmals nachdrücklich darauf hin, die gängigen Hygienemaßnahmen wie insbesondere das gründliche Händewaschen mit Seife und anschließender Desinfektion regelmäßig zu praktizieren. 

Ebenso bittet das Gesundheitsamt Reiserückkehrer, den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu folgen: Menschen, die nach ihrer Einreise aus Gebieten, die vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet für COVID-19-Infektionen aufgelistet sind, innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollen unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zuhause bleiben, beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Menschen halten und in die Armbeuge niesen oder husten, nach Möglichkeit nur ein Taschentuch benutzen, das sofort entsorgt wird und die Berührung von Nase, Augen und Mund vermeiden. Sollten Symptome auftreten, dann kann das Gesundheitsamt unter Tel. 06221 522-1881 (werktags von 7:30-15:30 Uhr) erreicht werden. Hier gibt es auch Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Zusätzlich wird dort auch beraten, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Bei medizinischen Notfällen sollte eine Ärztin oder ein Arzt oder ein Notdienst, bzw. eine Notaufnahme möglichst nur nach telefonischer Voranmeldung aufgesucht werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus. Darüber hinaus gibt es ausführliche Hintergrundinformationen auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de. Weiter sind auch aktuelle Informationen zum Geschehen, Fallzahlen, aktualisierte Risikoeinschätzungen bzw. Dokumente und Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus (2019-nCoV) auf den Seiten des Sozialministeriums Baden-Württemberg (https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/) eingestellt. Ebenso kann Informationsmaterial auch auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.bzga.de) bezogen werden.

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