Weinheim investiert und baut Schulden ab

Gemeinderat verabschiedet Haushalt 2019 mit großer Mehrheit – Pro-Kopf-Verschuldung sinkt

Weinheim. Die größte Stadt im Rhein-Neckar-Kreis kann im Haushaltsjahr 2019 kräftig investieren – und dennoch Schulden abbauen. Dennoch war die „Stunde der Fraktionen“ zur Verabschiedung des Haushaltes am Mittwochabend im Gemeinderat von Realismus und nicht von Euphorie geprägt. Wie schon Kämmerer Jörg Soballa und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner bei der Einbringung des Haushalts vor zwei Monaten betont hatten, verwiesen auch die Vertreter der Fraktionen auf große und steigende Aufgaben der Kommune in nächster Zukunft sowie auf die Tatsache, dass die gute Finanzlage mehr oder weniger auf die starke Konjunktur und auf sprudelnde Steuern zurückzuführen ist.  Im Haushaltsjahr 2019 plant der Kämmerer beispielsweise mit einer Rekord-Gewerbesteuer von 37 Millionen Euro.

Nach den Haushaltsreden der Fraktionen erfolgte die Verabschiedung des Zahlenwerks mit großer Mehrheit. Zu den Besuchern der Sitzung zählte auch Weinheims künftiger Oberbürgermeister Manuel Just, der demnächst eine gesunde Kommune übernehmen kann.

Denn der Haushalt 2019 schließt mit ordentlichen Erträgen in Höhe von rund 132,8 Millionen Euro und ordentlichen Aufwendungen von 137,1 Millionen ab. Dabei ist eine Reduzierung der Schulden auf rund 34 Millionen Euro vorgesehen (751 Euro pro Kopf), andererseits sind keine Erhöhungen von Steuern oder Gebühren vorgesehen. Zu den Investitionen zählen es fast 23 Millionen Euro Baumaßnahmen.  Die wichtigste – die 2019 beginnt – ist der Neubau eines neuen Weststadt-Schulzentrums am Sportzentrum.

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