Weinheim: Soziale Vielfalt geht neue Wege

Das neue Quartett hat in einem Jahr schon viel bewegt: Neue Internetseite www.soziale-vielfalt.de

Weinheim. Die „Soziale Vielfalt“ ist für Weinheim nicht nur ein Schlagwort; sie wird gelebt. Seit 14 Jahren gibt es jetzt den Zusammenschluss der sozialen Akteure in der Stadt – überwiegend sind es Organisationen, Vereine und Selbsthilfegruppen, die sich vernetzen und gemeinsam auftreten, etwa bei der „Sozialen Meile“ einmal im Jahr.

Und jetzt ist die Meile auch im Netz vernetzt: Vor kurzem ist die neue – und überhaupt erste – Internetseite online gegangen: sie trägt den Titel www.soziale-vielfalt.de und eröffnet der Gruppe ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation sowie den Nutzern deutlich mehr Service.  

Inhaltlich zeichnet das komplette neue Sprecherteam des Netzwerks verantwortlich, das sind  die in der Stadtgesellschaft bereits mehrfach sozial engagierten Diane Lautenbach-Hechler unter anderem Diakonie), Bettina Trilsbach (unter anderem „Fair Trade City“), Peter Scheiber (Kinderschutzbund) und die Bürgermedaillen-Trägerin Christine Münch (Tauschring, Runder Tisch Demografie und vieles mehr). Bei der Umsetzung hatten sie professionelle Unterstützung von Medienprofi Sven Holland und seinen Weinheimer Jugendmedien.

Kernstück der neuen Homepage, die hell und übersichtlich angelegt ist, ist eine Datenbank mit allen mehr als 60 Einrichtungen des Netzwerks – von A wie AMSEL-Selbsthilfegruppe, bis Z wie Zentrum für Inklusion: mit Ansprechpartnern und Infos im Überblick.

Dazu werden Informationen zum Netzwerk selbst geliefert, sowie natürlich Ansprechpartner und aktuelle Themen. Auch die Stadt Weinheim selbst gehört mit ihrem Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren ebenfalls der Sozialen Vielfalt an.

Die Soziale Vielfalt ist auch direkt mit der Webseite der Stadt verlinkt. Mit dem Internet-Auftritt hat das „soziale Kleeblatt“ auch gleich den optischen Auftritt aufgepeppt.

Es war übrigens vor 15 Jahren, also im Jahr 2014, als Heinz Schröder, Vorsitzender Suchtberatung, im Vorfeld der 1250-Jahr-Feier die Idee einer „Sozialen Vielfalt“ entwickelte und ein Jahr später umsetzte. Bewusst wurde damals kein neuer Verein gegründet, um ohne feste Organisationsform freier und unbürokratischer agieren zu können, erinnerte sich Schröder,  als er im vergangenen Jahr sein Amt in vier neue Händepaare legte. Mit dem neuen Auftritt hat die nächste Generation „Soziale Vielfalt“ bewiesen, dass sie Schröders Erbe innovativ fortsetzen können. 

 

 

Der Gründer und langjährige Motor der Sozialen Vielfalt, Heinz Schröder, hat sein „Kind“ nun in jüngere Hände übergeben.

Mit 78 Jahren fühle er sich kräftemäßig nicht mehder Lage, in der ersten Reihe zu stehen, erklärte Schröder in dieser Woche. Für seine vielfältigen sozialen Verdienste wurde Schröder, der auch Gründer und Vorsitzender der Suchtberatung ist, bereits mehrfach ausgezeichnet: Unter anderem 2007 mit der Bürgermedaille der Stadt Weinheim und 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz.

In seine Fußstapfen tritt gleich ein ganzes Quartett: Künftig wird die Soziale Vielfalt von einem vierköpfigen Sprecherkreis vertreten: Das „Soziale Kleeblatt“ will die Arbeit und die Projekte seines Vorgängers weiterführen, vor allem die jährliche Soziale Meile (vielleicht auch nur zweijährig), aber auch die praktische Broschüre mit allen Angeboten im Überblick. Das neue Team zollte Heinz Schröder großen Respekt für die geleistete Arbeit.

Schröder hatte zuvor an die Gründung der Sozialen Vielfalt erinnert.

 

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