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Als Weinheim noch ein Dorf war

13. Februar 2022 | Leitartikel, Weinheim

Vom ältesten Stadtteil zum Kleinod „Alter Friedhof“- Stadtführung am Samstag, 26. Februar

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Weinheims (überlieferte) Geschichte hat ganz im Norden begonnen, am Zusammenfluss von Weschnitz und Grundelbach. Noch heute gibt es in diesem Stadtviertel rund um Peterskirche, Domhof, Altem Friedhof und Rodensteiner Brunnen viele historische Kleinode zu sehen. Bei einer Stadtführung am Samstag, 26. Februar, 14 Uhr, nimmt Stadtführer Franz Piva die Teilnehmer mit in die spannende historische Vergangenheit des ältesten Weinheimer Stadtteils – erstmals in diesem Jahr.

Von der ersten Besiedelung bis zur Stadtwerdung –  diesen ganzen Bogen Weinheimer Geschichte erleben die Teilnehmer bei dieser Zeitreise. Als Chronist führt Franz Piva in eine Zeit, als ein Teil Weinheims Dorf war, zum Bistum Mainz gehörte und die Neustadt (um den heutigen Marktplatz), im Streit entstanden ist und den Pfalzgrafen zugesprochen wurde. Er führt zu den Orten, an denen berühmte Zeitgenossen wie der trinkfeste Kurfürst Friedrich, Liselotte von der Pfalz, sowie Johann Wolfgang von Goethe im ältesten Weinheimer Stadtteil ihr Quartier aufschlugen und ihre Spuren hinterlassen haben.

Im gut zweieinhalbstündigen Rundgang werden der Rodensteiner Brunnen mit seinen Sagengestalten, der Domhof , die Alte Postgasse, die Boxerbrücke, der Nachtwächterpfad, die Nördliche Hauptstraße und das frühere Hinnergässer Viertel, erkundet. Die „Untere Hildebrand´sche Mühle“, die Neumaurerpforte, die Peterskirche deren Vor- Vorgängerbau bereits 861 nach Christus erstmals erwähnt wurde, sowie die Industriekultur der Nordstadt, sind weitere Themen.

Oberhalb der Peterskirche, führt der Weg danach zum „Alten Friedhof“, einem verborgenen Kleinod, wie im Dornröschenschlaf wild- romantisch und verwunschen. Viele der 104 Grabstätten erinnern an die Honoratioren einer großen Weinheimer Industriegeschichte, wie die Familien Freudenberg, Platz, Hirsch, Weisbrod, Hildebrand, Fuchs oder auch an Ehrenbürger Dr. Adam Karrillon und Generalkonsul Bissinger, den Pädagogen und Schulgründer Karl Friedrich Bender und den Komponisten Anton Zimmermann.

Treffpunkt: Rodensteiner Brunnen um 14 Uhr, Dauer etwa 2,5  Stunden

Preis: 6 Euro pro Person – Schulkinder bis 14 Jahre 3 Euro.                                       

Rechtzeitige  Voranmeldung  ist erforderlich beim Stadt- und Tourismusmarketing am Marktplatz, 

Telefon: 06201-82 610 E-Mail: tourismus@weinheim.de

Quelle: Stadt Weinheim

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