Bleiben Sie informiert  /  Sonntag, 10. Mai 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Ankunftszentrum Heidelberg – Amtschef Andreas Schütze stellt aktuelle Situation der Erstaufnahme vor

25. November 2020 | Heidelberg, Leitartikel, Politik

Anlässlich der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses des Heidelberger Gemeinderats am 24. November 2020 sagte der Amtschef des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, Andreas Schütze:

„Baden-Württemberg hält aktuell ein landesweites, ‚atmendes‘ Erstaufnahmesystem vor, um für den Fall steigender Flüchtlingszahlen gut vorbereitet zu sein.

Den Kern dieses ‚atmenden‘ Erstaufnahmesystems bildet das Ankunftszentrum Heidelberg, in dem alle beteiligten Landes- und Bundesbehörden unter einem Dach das Asylverfahren sehr schnell und mit gleichzeitig höchster Qualität durchführen. Zur Unterbringung der Flüchtlinge während des Asylverfahrens hat das Ankunftszentrum an seinem derzeitigen Standort mehr als 2.000 Unterbringungsplätze. Die Idealplanung sieht als vorsorglichen Puffer für zukünftige Zugangslagen insgesamt 3.500 Plätze vor.

Als weitere Puffer für künftige Zugangslagen betreibt das Land aktuell zusätzlich zum Ankunftszentrum vier Landeserstaufnahmeeinrichtungen in Ellwangen, Sigmaringen, Freiburg und Karlsruhe. Wie in Heidelberg können in den Landeserstaufnahmeeinrichtungen das Verfahren zur Aufnahme von Flüchtlingen und das Asylverfahren durchgeführt werden und es können Flüchtlinge untergebracht werden. Als Puffer nur für die Unterbringung hat das Land zusätzlich acht Erstaufnahmeeinrichtungen, z.B. in Giengen, Tübingen, Leopoldhafen-Eggenstein, Mannheim oder Schwetzingen, eingerichtet. Diese Einrichtungen sind derzeit alle in Betrieb – mit Ausnahme der Erstaufnahmeeinrichtung in Mannheim, die aktuell saniert wird.

Reduziert sich die Kapazität an einem dieser Standorte – und das kann nicht nur beim Ankunftszentrum der Fall sein – muss dies an anderer Stelle kompensiert werden. Hierüber führen wir landesweit Gespräche mit den Kommunen.

Das Ankunftszentrum wird mit seinem Neubau auf den Wolfsgärten in Heidelberg 2.000 Plätze umfassen. Damit werden gegenüber der Idealplanung noch weitere 1.500 Plätze benötigt. Für diese Plätze müssen an anderer Stelle Unterbringungskapazitäten in Erstaufnahmeeinrichtungen geschaffen werden. Damit Personen, deren Präsenzverfahrensschritte im Ankunftszentrum noch nicht abgeschlossen sind, schnell das Verfahren durchlaufen können, sollen diese 1.500 Plätze in der Nähe zum Ankunftszentrum außerhalb der Gemarkung Heidelberg geschaffen werden. Hierüber werden Gespräche mit den Kommunen in der Rhein-Neckar-Region wie z.B. auch Mannheim geführt.

Das könnte Sie auch interessieren…

Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus – Bewohner über Drehleiter gerettet

Am Samstagabend kam es in der Steubenstraße zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aufgrund einer größeren Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus. Gegen 20:09 Uhr wurde Rauch aus einer Wohnung im 4. Obergeschoss gemeldet. Während sich der...

Einkaufswagen als Grill benutzt – Feuerwehr und Polizei rücken aus

In Heidelberg-Dossenheim hat die unsachgemäße Nutzung eines Einkaufswagens am Freitagabend einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Gegen 20:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum BMX-Gelände am Sportplatz gerufen, nachdem gemeldet worden war, dass Jugendliche...

Ohne Spargel ist alles Banane

Kunst trifft Spargel: Streetart-Rundgang durch Schwetzingen – „Ohne Spargel ist alles Banane“ Zur Spargelzeit präsentiert sich Schwetzingen als kreative Kulisse für einen besonderen Streetart-Rundgang, der urbane Kunst und regionale Identität miteinander verbindet....

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

MaNa informiert