Bleiben Sie informiert  /  Sonntag, 15. März 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Appell des Kreisforstamtes an Waldbesitzende: Jetzt Fichtenwälder auf Borkenkäfer kontrollieren und Überwinterungsbäume finden

6. Februar 2020 | Leitartikel, Metropolregion, Natur & Umwelt

Die Borkenkäferproblematik besteht weiterhin: deshalb bittet das Kreisforstamt alle privaten Waldbesitzenden um Mithilfe. Nach dem Extremjahr 2018 war auch das vergangene Jahr durch überdurchschnittlich hohe Temperaturen und eine unterdurchschnittliche Wasserversorgung gekennzeichnet. Damit hatten die Borkenkäfer erneut optimale Voraussetzungen sich großflächig auszubreiten und massenhaft zu vermehren. Dies betrifft insbesondere die Baumart Fichte und fichtengeprägte Wälder. Momentan befinden sich viele junge und erwachsene Borkenkäfer – hauptsächlich die Käferart „Buchdrucker“ – zum Überwintern unter der Rinde der Bäume oder im Boden. Jeder einzelne Waldbesitzende kann dazu beitragen, die Anzahl der Borkenkäfer im Sommer 2020 zu verringern. Jeder Fichtenbestand muss auf möglichen Befall kontrolliert und die Überwinterungsbäume ausfindig gemacht werden. Überwinterungsbäume sind vom Buchdrucker befallene Fichten mit meist noch grüner, oft aber schütterer Krone, die aus der Ferne zumeist gar nicht auffällig sind. Manchmal sind Harztropfen zu sehen, aber Bohrmehl, das im Sommer das typische Befallszeichen ist, tritt gar nicht auf. Ein häufiges Merkmal hingegen ist ein grüner Teppich aus abgeworfenen Nadeln rund um den Stamm. Außerdem sind im Kronenbereich mit dem Fernglas helle Stellen zu erkennen, wo Spechte Rindenschuppen abgeschlagen haben. Solche käferbefallenen Stämme sind unbedingt aus dem Wald zu holen. Das gilt auch für Fichten mit roter Krone, die noch anhaftende Rinde haben. Fichten ohne Rinde können dagegen stehenbleiben – von ihnen geht keine Gefahr mehr aus.

 

Dies alles muss möglichst schnell passieren, denn mit zunehmender Dauer nach dem Befall löst sich die Rinde vom Stamm ab. Dann können die Fichten nicht mehr ohne erhebliche Rindenverluste aus dem Wald transportiert werden. Fällt die Rinde ab, verbleiben aber auch die Käfer im Wald. Wichtigstes Gebot ist, mit Käfern befallene Baumteile so schnell wie möglich unschädlich zu machen. Denn sicherlich will niemand für den Borkenkäferbefall des Nachbarwaldes verantwortlich zu sein. Für weitere Informationen – beispielsweise zur Ernte und Vermarktung des befallenen Holzes – stehen die Revierförster und -försterinnen vor Ort oder die Mitarbeitenden des Kreisforstamtes unter der Telefonnummer 06221 522-7600 gerne zur Verfügung.

Das könnte Sie auch interessieren…

Auseinandersetzung vor einer Bar

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es kurz vor 03:00 Uhr in der Unteren Straße in der Heidelberger Altstadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung vor einer Bar gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein 25-jähriger Gast zunächst in einen verbalen...

Gartenhaus bei Brand vollständig zerstört

In Heidelberg-Rohrbach ist es am frühen Abend zu einem Brand auf einem Gartengrundstück gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer gegen 17:40 Uhr aus. Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten ein Gartenhaus sowie mehrere angrenzende Büsche in Brand. Das...

Unsachgemäße Verbrennung löst Feuerwehreinsatz aus

Eine gemeldete starke Rauchentwicklung hat am Freitagabend einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Gegen 21:30 Uhr war im Stadtgebiet Brandgeruch wahrgenommen worden. Die Meldung ging zunächst bei der Feuerwehr Heidelberg ein, die umgehend die Polizei...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

MaNa informiert