Bleiben Sie informiert  /  Freitag, 28. August 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Baden-Württemberg: Zuwanderung schwächt sich weiter ab, ebenso der »Trend in die Großstädte«

11. Juli 2019 | Gesellschaft, Leitartikel, Metropolregion, Politik, Wirtschaft

Die meisten Menschen zogen im vergangenen Jahr aus Rumänien zu

Die Wanderungsbilanz Baden-Württembergs wies im Jahr 2018 einen positiven Saldo von 50 900 Personen auf.1 Damit hat sich der Wanderungsgewinn, also die Differenz zwischen Zu- und Fortzügen, nach Angaben des Statistischen Landesamtes im Vergleich zu den Vorjahren weiter verringert. Im Jahr 2015 zogen noch rund 171 500 Menschen mehr zu als fort, in den Jahren 2016 und 2017 waren es immerhin noch 76 100 bzw. 72 100. Letztmalig niedriger als im vergangenen Jahr lag der Wanderungssaldo im Jahr 2011 mit +41 500 Personen, so das Statistische Landesamt weiter.

Die meisten Menschen kamen im Jahr 2018 aus Rumänien; per Saldo zogen aus dem südosteuropäischen Staat 12 300 Personen zu. Es folgten mit deutlichem Abstand Wanderungsgewinne gegenüber Kroatien (+7 100), Italien (+5 100) und Syrien (+3 600).

Der Rückgang der Zuwanderung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass aus den Flüchtlingsstaaten zuletzt deutlich weniger Menschen als in den Vorjahren zuzogen. So hat sich der Zuzug aus Syrien im Vergleich zu 2015 um 90 %, aus dem Irak um 85 % und aus Afghanistan sogar um 95 % verringert. Aus dem westafrikanischen Gambia, aus dem vor 4 Jahren per Saldo noch 4 200 Menschen in den Südwesten kamen, kehrten im vergangenen Jahr sogar wieder mehr Personen in ihre Heimat zurück als neue zuzogen.

Innerhalb des Landes war das Wanderungsgeschehen etwa seit der Jahrtausendwende dadurch geprägt, dass die Großstädte überdurchschnittlich stark von Zuwanderung profitiert haben. In den letzten Jahren zeichnet sich allerdings eine Abschwächung dieses Trends ab. Im vergangenen Jahr wiesen Heidelberg und Freiburg im Breisgau die niedrigste Wanderungsbilanz der 44 Stadt- und Landkreise auf; Heidelberg hatte als einziger Kreis einen Wanderungsverlust. Den höchsten Wanderungsgewinn verzeichnete der Ortenaukreis, gefolgt von den Landkreisen Karlsruhe und Heilbronn. Ursächlich für die schwächere Zuwanderung in die Großstädte dürfte die dort zunehmende Wohnungsknappheit sein.

1Alle Werte im Text sind jeweils auf 100 Personen gerundet.

Das könnte Sie auch interessieren…

Testportal aus Karlsruhe: Wer hinter homeandsmart steckt und wie dort getestet wird

Wenige Autominuten von der Metropolregion Rhein-Neckar entfernt sitzt in Karlsruhe eines der bekannteren deutschen Verbraucherportale: homeandsmart testet Saugroboter, Balkonkraftwerke, Klimageräte und E-Bikes und stellt die Ergebnisse kostenlos online. Betrieben wird...

Hinein in den Wachenberg-Vulkan

Hinein in den Wachenberg-Vulkan: Führung durch den Steinbruch Eine spannende Reise in die Erdgeschichte bietet die geführte Exkursion „Hinein in den Wachenberg – unterwegs im Steinbruch“ am Samstag, 5. September 2026. Dabei erhalten Interessierte Einblicke in die...

Lebensmittelautomat aufgebrochen – Zeugenaufruf

Fleischautomaten aufgebrochen Unbekannte haben am Wochenende einen Lebensmittelautomaten vor einer Metzgerei in der Kurfürstenstraße in Schwetzingen aufgebrochen. Die Polizei prüft einen möglichen Zusammenhang mit einer ähnlichen Tat in Ketsch. Der Aufbruch ereignete...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise