Für einen attraktiven Einkaufsstandort: Stadt Heidelberg entwickelt Einzelhandelskonzept weiter

Betriebe werden ab 14. Oktober bei Erfassung von Ladengeschäften um Mithilfe gebeten

 

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Symbolfoto: envato

Heidelberg zählt laut einer Untersuchung des Instituts für Handelsforschung (IFH) in Köln zu den attraktivsten Einkaufsstädten Deutschlands. Um den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin beste Einkaufsmöglichkeiten bieten zu können und zugleich veränderten Bedingungen im Einzelhandel gerecht zu werden, wird die Stadt Heidelberg in den kommenden Monaten das Einzelhandelskonzept überarbeiten und weiterentwickeln lassen.

 

Ziele: Sicherung der Nahversorgung, Stärkung und Steuerung des Einzelhandels

 

Ein Ziel ist die Sicherung der Nahversorgung für die Menschen in den jeweiligen Stadtteilzentren in Heidelberg. Zudem soll die Innenstadt als Einzelhandelsstandort gestärkt und deren Attraktivität in der Metropolregion Rhein-Neckar gesichert werden. Das Konzept dient darüber hinaus der Steuerung des zukünftigen Einzelhandels in Heidelberg. Seit der letzten Untersuchung im Jahr 1997 haben insbesondere die Planungen für die Bahnstadt und die Konversionsflächen großen Einfluss auf den Heidelberger Einzelhandel. Aber auch in den Stadtteilen haben sich maßgebliche Veränderungen ergeben, die ebenfalls eine Aktualisierung des Einzelhandelskonzeptes erforderlich machen.

 

Die aktuellen Entwicklungen im Einzelhandel und deren Auswirkungen auf die Innenstädte stellen die Kommunen vor neue Herausforderungen. Insbesondere der Onlinehandel setzt den stationären Handel unter Druck. Die Stadt erwartet sich von dem neuen Einzelhandelskonzept strategische Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Innenstadt, um Heidelberg auch künftig als Einkaufsstandort und Oberzentrum gerecht zu werden.

 

Bis zur Fertigstellung des Konzeptes voraussichtlich im Herbst 2020 werden durch die Stadtverwaltung verschiedene Projekte umgesetzt, um die Innenstadt zu stärken. Unter anderem sollen die Werbeanlagensatzung überarbeitet und Kontakte zu Immobilienmaklern und Hauseigentümern intensiviert werden. Das Projekt #Digitales Wirtschaften im Einzelhandel wird fortgeführt, um stationären Betrieben Hilfestellung zur Positionierung in der Onlinewelt zu geben.

 

Bestandsaufnahme und Erfassung der Ladengeschäfte ab 14. Oktober

 

Ein erster, wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Bestandsaufnahme und flächendeckende Erfassung aller Ladengeschäfte des Einzelhandels sowie des Lebensmittelhandwerks. Die Stadt Heidelberg und das Stadtplanungsbüro Junker + Kruse aus Dortmund, das mit der Überarbeitung des Einzelhandelskonzepts beauftragt wurde, bitten dabei die Einzelhandelsbetriebe um Mithilfe. Vom 14. Oktober bis 13. Dezember 2019 werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Büros alle Heidelberger Einzelhandelsbetriebe aufsuchen, um die Flächen zu erfassen. Die Betriebe werden bereits über ein Schreiben informiert.

 

Die Überarbeitung des Einzelhandelskonzeptes wird von einem Facharbeitskreis begleitet, der sich aus Vertretern der Stadtverwaltung (Amt für Stadtentwicklung und Statistik, Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft) sowie aus Vertretern der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar, der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, des Handelsverbands Nordbaden und des Citymarketingvereins Pro Heidelberg zusammensetzt.

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