Geflüchtete aus der Ukraine: Stadt trifft Vorbereitungen für gute Versorgung

OB Würzner: Hilfsaktionen müssen koordiniert sein / Landesregierung übernimmt Steuerung

(zg) Bundesweit und auch in Baden-Württemberg laufen Hilfsmaßnahmen für Geflüchtete aus der Ukraine an. In Baden-Württemberg wird das Landesministerium für Justiz und Migration die zentrale Koordination übernehmen. Die Landeserstaufnahmeeinrichtungen im Land – dazu gehört auch das Ankunftszentrum auf dem Heidelberger Patrick-Henry-Village – werden laut Justizministerium die Funktion einer Erstanlaufstelle für alle Ankommenden, die nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen, übernehmen. Auf der Homepage des Ministeriums wird zeitnah ein Informationsangebot zu Fragen der Aufnahme von Flüchtenden aus der Ukraine eingerichtet.

Die Stadt Heidelberg bereitet sich ihrerseits darauf vor, Menschen, die in der Stadt ankommen, bestmöglich zu versorgen. Unter anderem wird an einer zentralen Anlaufstelle der Stadt Heidelberg für ukrainische Geflüchtete auf dem ehemaligen NATO-Gelände an der Rudolf-Diesel-Straße gearbeitet. Menschen sollen dort Informationen zu Aufenthaltsrecht, Unterkunft und weiteren wichtigen Fragen bekommen und an die zuständigen Stellen geleitet werden.

Sie wollen helfen? Information zu Hilfsangeboten

„Wir bekommen bereits erste Hilfsangebote aus der Bevölkerung – das ist ein fantastisches Engagement, für das ich mich jetzt schon herzlich bedanken möchte. Es ist aber sehr wichtig, dass wir alle Hilfsmaßnahmen koordiniert und in enger Abstimmung mit Landes- und Bundesbehörden und den großen Hilfsorganisationen vornehmen, alles andere ist kontraproduktiv“, betont Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Menschen, die Hilfe anbieten wollen, finden auf der Homepage der Stadt Heidelberg und beim baden-württembergischen Justizministerium erste Informationen, die in den kommenden Tagen noch ergänzt werden. Grundsätzlich ist erster Ansprechpartner für Menschen, die Hilfsangebote machen wollen, der Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Heidelberg. Insbesondere Menschen, die Wohnraum für Geflüchtete anbieten wollen, können sich dorthin wenden – entweder per E-Mail ([email protected]) oder per Telefon (06221/58 37610) 

Informationen zur Einreise von Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit

Ukrainische Staatsangehörige mit biometrischen Reisepässen brauchen für Kurzaufenthalte bis zu 90 Tagen kein Visum für Reisen in den Schengenraum. Darauf weist das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Heidelberg aus aktuellem Anlass hin. Weitere Informationen können unter diesem Link abgerufen werden.

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat hat zusätzlich Hinweise erlassen, wonach ukrainischen Staatsangehörigen nach ihrer Einreise eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden kann. Sofern Bürgerinnen und Bürger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit ihren Wohnsitz in Heidelberg begründet haben, können sie sich per E-Mail an [email protected] über die Antragstellung informieren. Auskünfte beim Bürger- und Ordnungsamt gibt zudem Frau Ipek Bolat (E-Mail: [email protected], Telefon: 06221/58 17994).

Quelle: Stadt Heidelberg

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