Heidelberg: „Aktionstag Kurpfälzer Erden“ am Samstag, 28. September, in Wieblingen

Rabatt auf den Heidelberger Kompost, Bodenproben-Schnelltest und Pflanzaktionen

 

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Symbolfoto: envato

Unter dem Motto „Machen Sie Ihren Garten für den Winter fit – mit Heidelberger Kompost“ veranstaltet die Abfallentsorgungsanlage Heidelberg-Wieblingen, Mittelgewannweg 2a, am Samstag, 28. September 2019, von 8 bis 15 Uhr einen Aktionstag. Angeboten werden neben Jungpflanzen zum Eintopfen und Mitnehmen auch zehn Prozent Rabatt auf den Kurpfälzer Qualitätskompost. Dieser bildet die Basis der verschiedenen Kurpfälzer Erden. Gerade im Herbst kann er gut zur Bodenverbesserung und Vorbereitung für die Winterzeit im Garten eingesetzt werden. Er belebt den Boden, sorgt so für eine natürliche Ernährung der Pflanzen.

 

Der Kurpfälzer Qualitätskompost basiert auf den Heidelberger Bioabfällen und wird regelmäßig überprüft. Die RAL-Gütesicherung gewährleistet dabei einen hohen Qualitätsstandard in Bezug auf Hygiene und Pflanzenverträglichkeit. Er darf demnach nur geringe Schad- und Fremdstoffe enthalten und muss frei von keimfähigen Samen und austriebfähigen Pflanzenteilen sein. Die Prüfkriterien des RAL-Gütezeichens sind im Internet unter www.gz-kompost.de zu finden.

 

Weiterhin besteht die Möglichkeit, Bodenproben aus dem heimischen Garten mittels eines Bodenschnelltests fachgerecht auf die wichtigen Wachstumsfaktoren Säuregrad (pH-Wert) und Nitratgehalt untersuchen zu lassen. Eine Expertin der Firma Humus- und Erden Kontor GmbH bietet auf Basis der Testergebnisse Tipps zur Bodenverbesserung und Düngung an. Außerdem gibt es Unterstützung bei der Auswahl der Kurpfälzer Erden für den eigenen Bedarf und Jungpflanzen zum Mitnehmen. Der Test kostet je Probe drei Euro.

 

Fachgerechte Bodenprobenahme – Kurzanleitung

 

Damit der Bodenschnelltest ein aussagekräftiges Ergebnis bringt, ist Folgendes zu beachten:

  • Die mitgebrachte Bodenprobe sollte möglichst frisch sein, also unmittelbar vorher entnommen werden.
  • Einheitlich genutzte Fläche auswählen (entweder Rasen, Gemüse, Stauden/Sträucher, Baumbestand oder Moorbeet),
  • pro Fläche an 15 bis 20 gleichmäßig verteilten Stellen Boden entnehmen,
  • Entnahmetiefe: bei Rasen etwa zehn Zentimeter, bei Blumen-, Gemüse- oder Moorbeeten etwa 25 Zentimeter, bei Bäumen etwa 20 bis 40 Zentimeter im Bereich der Kronentraufe,
  • Bodenentnahme: Mit dem Spaten einstechen und Erde zur Seite drücken; von der Einstichwand mit einem Löffel von unten nach oben Erde abschürfen,
  • Erde von den Entnahmestellen je Nutzungsbereich gut vermischen und etwa einen halben bis einen Liter zur Analyse in einen Beutel füllen und mitbringen.

 

Auf Wunsch kann die mitgebrachte Bodenprobe auch – zum Preis von 25 Euro – für eine Standard-Laboruntersuchung weitergeleitet werden. Die Untersuchungsergebnisse werden dann mit entsprechender Düngeempfehlung beziehungsweise Beurteilung des Bodenzustands zugeschickt.

 

Konsequent für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

 

Seit 2005 werden im Kompostwerk in Wieblingen auf Basis des Heidelberger Komposts hochwertige Erden für den Hobby- und Profi-Gartenbau hergestellt. Die Stadt kooperiert hierzu mit der Firma Humus- und Erden Kontor GmbH. Die Erden sind unter dem Begriff Kurpfälzer Erden in allen Recyclinghöfen, bei der Gärtnerei Lenz (Gewann Fischpfad 4, Handschuhsheim) und beim Baustoffhandel Näher (In der Gabel 10, Wieblingen) erhältlich.

 

Das Kompostwerk Wieblingen geht mit den Kurpfälzer Erden einen konsequenten Weg für den Klimaschutz und die Nachhaltigkeit, indem die Kurpfälzer Erden nur einen geringen Torfanteil enthalten. Die Erden haben eine sehr gute CO2-Bilanz, da die Inhaltsstoffe – wie der Heidelberger Qualitäts-Kompost, aber auch die Zuschlagstoffe – aus der Region kommen und im Kompostwerk Heidelberg produziert werden. So entfallen lange Transportwege und die Moore werden geschont.

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