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Heidelberg: Bei Gewalt nicht alleingelassen: Beratungsstellen sind weiterhin für Hilfesuchende da

24. März 2020 | Gesellschaft, Heidelberg, Leitartikel

Die Heidelberger Beratungsstellen bei Gewalt sind auch in Zeiten der Coronavirus-Pandemie für Hilfesuchende da. In Gefahrensituationen ist die Polizei unter der Notrufnummer 110 zu erreichen.

 

Das Frauenhaus ist weiterhin rund um die Uhr unter der Telefonnummer 06221 831282 erreichbar. Im Gespräch kann in dringenden Fällen geklärt werden, ob es Kapazitäten vor Ort oder eine Ausweichmöglichkeit in andere Frauenhäuser gibt.

 

Die Fraueninterventionsstelle bietet nur noch telefonische Beratungen an. Die Sprechzeiten unter der Telefonnummer 06221 750135 sind montags, dienstags und donnerstags von 9.30 bis 12 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr. Der Kontakt per E-Mail ist weiterhin möglich an [email protected].  

 

In den Räumen des Frauennotrufs finden bis auf Weiteres keine persönlichen Beratungen statt. Der „Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V.“ ist aber täglich zu folgenden telefonischen Sprechzeiten unter der Nummer 06221 183643 zu erreichen: montags, mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr, dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr. Außerhalb der Sprechzeiten können Hilfesuchende eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, die Mitarbeiterinnen rufen zeitnah zurück. Alternativ ist der Kontakt per E-Mail an [email protected] möglich.

 

Die Beratungsstelle „Anna“, ein niedrigschwelliges Beratungsangebot für Menschen in der Prostitution, ist ebenfalls weiterhin erreichbar. Es handelt sich um ein Angebot des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche Heidelberg, das von der Stadt Heidelberg gefördert wird. Der Kontakt ist möglich per Telefon und per WhatsApp unter den Nummern 06221 537533, 06221 537525 oder 0179 7268185 sowie per E-Mail an [email protected].

 

Das deutschlandweite „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ des Bundesamts für Familie ist rund um die Uhr kostenlos und in 17 Sprachen erreichbar. Dort erhält man an allen Wochen- und Feiertagen eine erste Akutberatung wird dann weiter an die örtlichen Beratungsstellen verwiesen. Die Telefonnummer ist die 08000 116016, die Homepage ist zu erreichen unter https://www.hilfetelefon.de.

 

Notkontakte für Männer: Im Notfall bieten die Männerinterventionsstelle unter der Telefonnummer 06221 600101 und der Männernotruf (Telefon 06221 6516767 und mobil 0179 4883084, E-Mail [email protected]) Hilfe und telefonische Beratung an.

 

Mitglieder der LSBTTIQ-Community, die von Gewalt in Paarbeziehungen betroffen sind, berät der PLUS e. V. (Telefon 0621 3362110, E-Mail [email protected]).

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