Heidelberg: Generalmusikdirektor Elias Grandy verlängert seinen Vertrag in Heidelberg

Hat seinen Vertrag in Heidelberg bis 2024 verlängert: Generalmusikdirektor Elias Grandy (sitzend rechts) neben Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, dahinter (von links) Roland Haag, Leiter des Personal- und Organisationsamtes der Stadt Heidelberg, Intendant Holger Schultze und Kulturbürgermeister Dr. Joachim Gerner.
©Philipp Rothe

Generalmusikdirektor Elias Grandy setzt seine Arbeit in Heidelberg auch in den kommenden Jahren fort. Der Gemeinderat hat einer entsprechenden Vertragsverlängerung in nichtöffentlicher Sitzung zugestimmt. Der Vertrag läuft bis 2024. Grandy unterzeichnete die Verlängerung am Freitag, 15. November 2019, im Dienstzimmer des Oberbürgermeisters im Heidelberger Rathaus. Der 39-jährige Grandy ist seit September 2015 Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg. Als erstklassiger Dirigent wird er seither vom Publikum und von der Presse gefeiert.

 

„Wir schätzen uns sehr glücklich, dass Heidelberg auch in den kommenden Jahren von der kreativen Energie Elias Grandys profitieren wird. Er ist ein erstklassiger junger Generalmusikdirektor, der als Dirigent am hiesigen Theater, aber auch auf internationaler Bühne zeigt, wie er das Publikum begeistern und Heidelbergs Namen in die Welt hinaustragen kann“, sagte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

 

Der Intendant des Theaters und Orchesters Heidelberg Holger Schultze erklärte: „Ich bin froh, Elias Grandy weiterhin als Generalmusikdirektor am Heidelberger Theater zu wissen und freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit. Der Erfolg seiner künstlerischen Arbeit und die Entwicklung des Orchesters sind regional sowie überregional viel beachtet und geschätzt.“

 

 „Es freut mich außerordentlich, die Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester und den Verantwortlichen des Theaters und der Stadt Heidelberg weiter fortzuführen. Mit allen Beteiligten ist in den letzten Jahren ein Vertrauen entstanden, das sich im Erfolg und der künstlerischen Entwicklung des Orchesters direkt widerspiegelt. Es ist mir eine Ehre, auch in den kommenden Jahren zum Musikleben dieser Stadt beizutragen“, sagte Elias Grandy bei der Vertragsunterzeichnung.

 

In Oper und Konzert zu Hause

 

Der aus München stammende Dirigent Elias Grandy gehört zur neuen Riege junger und aufstrebender Dirigenten, die deutschlandweit die Pulte erobert haben. Internationales Renommee erlangte er im Jahr 2015, als er, damals bereits 1. Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt, den 7. Internationalen Solti-Wettbewerb in Frankfurt am Main gewann. Noch im gleichen Jahr trat er die Stelle als Generalmusikdirektor in Heidelberg an. Seitdem festigt sich sein Ruf als Dirigent, der in Oper und Konzert gleichermaßen zu Hause ist. Den künstlerischen Bogen im Musiktheater spannt er von gefeierten Mozart-Interpretationen, Puccini, Gounod und Janáček bis hin zu in der Presse hochgelobten Aufführungen von Peter Ruzickas „Benjamin“ und Georg Friedrich Haasʼ „Morgen und Abend“. Im Konzert präsentiert er zudem mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg innovative Kombinationen von Werken der klassischen Moderne und zeitgenössischen Stücken.

 

Im Laufe seiner Karriere dirigierte er renommierte Orchester wie das Museumsorchester Frankfurt, die Bremer Philharmoniker, das Mozarteumorchester Salzburg und die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. 2019 begeisterte er mit dem Bundesjugendorchester und Mahler im Konzerthaus Berlin und führte es anschließend auf Europa-Tournee.

 

 

Eine langjährige und intensive Partnerschaft verbindet ihn auch mit dem Qatar Philharmonic Orchestra, welches er 2018|19 auf seiner großen China-Tournee leitete. In der Spielzeit 2019|20 führt es ihn verstärkt auf die internationale Bühne. So hat Elias Grandy mit Straussʼ Elektra im Oktober 2019 an der Minnesota Opera sein Nordamerika-Debüt geben. Gleich mehrfach wurde er nach Japan eingeladen; an der Nikikai Opera in Tokio debütierte er mit Bizets Carmen. Im Januar 2020 präsentiert er mit dem Yomiuri Symphony Orchestra Werke von Strauss, Saint-Säens und Mozart. Zurück in Deutschland debütiert er an der Oper Frankfurt mit Deliusʼ „Romeo und Julia auf dem Dorfe“. In Heidelberg steht er in Puccinis „Madama Butterfly“ sowie in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ am Pult.

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