Heidelberg ist eine von neun Kommunen im Projekt „StadtLabore“ des Städtetags Baden-Württemberg

Entwicklung des Boxbergs steht im Fokus

 

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Symbolfoto: envato

Heidelberg. (zg) Die Stadt Heidelberg gehört mit dem Stadtteil Boxberg zu einer von neun Kommunen, die der Städtetag Baden-Württemberg zur Teilnahme am Projekt „StadtLabore zur inklusiven Quartiersentwicklung“ ausgewählt hat. Innerhalb von 18 Monaten können sich die Städte gegenseitig austauschen und untereinander vernetzen. Außerdem gibt es zu ausgewählten Themen jeweils Unterstützung von Expertinnen und Experten. Im Mittelpunkt steht jeweils die Entwicklung eines bestimmten Stadtquartiers – in Heidelberg ist dies der Boxberg.

 

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck sagte: „Ich freue mich, dass wir mit dem Boxberg als eines der landesweit neun ,StadtLabore‘ teilnehmen können. Das zeigt, dass wir mit unserem Konzept, den Boxberg ganzheitlich weiterzuentwickeln, genau auf dem richtigen Weg sind. Ich möchte die Bewohnerinnen und Bewohner des Boxbergs dazu ermutigen, sich weiterhin aktiv für ihren Stadtteil zu engagieren – denn sie kennen die Potenziale und Herausforderungen des Boxbergs am besten.“

 

„Die Mitwirkenden der neun Städte bringen geballtes Fachwissen und einen reichen Erfahrungsschatz mit“, freute sich Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags, „sie arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Verwaltung und schauen daher aus ganz verschiedenen Blickrichtungen auf die inklusive Quartiersentwicklung.“ In einigen Städten liege der Fokus auf Baumaßnahmen, in anderen gehe es vorrangig um soziale Aspekte. Diese Vielfalt und Interdisziplinarität sei gewollt und bereichere den Austausch im Rahmen der „StadtLabore“.

 

Integriertes Handlungskonzept Boxberg wird Teil der „StadtLabore“

 

Von den „StadtLaboren“ soll der Boxberg aktiv profitieren, denn parallel wird die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement, den Akteuren vor Ort und interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein Integriertes Handlungskonzept erarbeiten. Dieses soll eine gemeinsame Perspektive zur Weiterentwicklung des Bergstadtteils aufzeigen. Die Arbeit in den kommenden Monaten wird aber nicht nur fachlich in den „StadtLaboren“ begleitet: Der Prozess und die Aktivitäten im Boxberg werden mit einem Kurzfilm dokumentiert und nach außen hin sichtbar gemacht.

 

Land fördert die „StadtLabore“

 

Am Projekt „StadtLabore“ nehmen außer Heidelberg die Städte Bad Krozingen, Filderstadt, Freudenberg am Main, Friedrichshafen, Karlsruhe, Konstanz, Salach und Ulm teil. Sie werden gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ des Ministeriums für Soziales und Integration.

 

 

 

 

Ergänzende Informationen: Im Stadtteil Boxberg ist seit Mitte 2017 ein Stadtteilmanagement aktiv. Es wird im Auftrag der Stadt Heidelberg vom Internationalen Bund (IB) betrieben. Ziel ist es, die Wohn- und Lebensqualität auf dem Boxberg zu verbessern, bestehende Einrichtungen besser zu vernetzen und neue Kultur-, Bildungs- und Freizeitangebote sowie generations- und konfessionsübergreifende Projekte zu entwickeln. Auf diese Weise soll das bürgerschaftliche Engagement gestärkt, die Stadtteilidentität gefördert und das Gemeinwesen ausgebaut werden.

 

Das Integrierte Handlungskonzept soll den Stadtteil ganzheitlich betrachten. Es soll bauliche, soziale, öffentliche sowie private Maßnahmen zusammenführen, und diese so miteinander verzahnen, dass sie sich optimal auf die Entwicklung des Boxbergs auswirken.

 

www.heidelberg.de > Rathaus > Stadtverwaltung > Ämter von A bis Z > Amt für Stadtentwicklung und Statistik > Koordinierungsstelle Soziale Stadtteilentwicklung

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