Heidelberg: Prof. Würzner als Vorsitzender des Klimaschutz-Netzwerkes „Energy Cities“ wiedergewählt

Heidelbergs Oberbürgermeister vertritt mehr als  1.000 europäische Städte

Prof. Dr. Eckart Würzner bleibt Vorsitzender des Klimaschutz-Netzwerkes „Energy Cities“: Heidelbergs Oberbürgermeister ist am Donnerstag, 17. September 2020, bei der ersten Online-Jahreskonferenz des Netzwerkes für drei Jahre wiedergewählt worden. „Ich freue mich sehr über die Wiederwahl als Vorsitzender von Energy Cities und das mir entgegengebrachte Vertrauen. Ich werde mich weiterhin mit voller Kraft dafür einsetzen, dass Städte und Gemeinden insbesondere auf europäischer Ebene in der EU, aber auch darüber hinaus starkes Gehör finden. Städte und Gemeinden sind die aktiven Treiber von Klimaschutz und Energiewende: Sie setzen schon heute viele wegweisende Maßnahmen zum Schutz unserer Umwelt und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels erfolgreich um. Sie treten für den universellen Zugang zu einer Versorgung mit erneuerbaren Energien ein. Gemeinsam können wir als Städte und Gemeinden vor Ort viel für die Umsetzung des europäischen ,Green Deals‘ für eine nachhaltige Entwicklung Europas tun“, sagte Oberbürgermeister Prof. Würzner.

 

Heidelbergs Oberbürgermeister ist bereits seit 2006 Vorsitzender des Netzwerkes, das mehr als 1.000 europäische Städte und Gemeinden mit rund 56 Millionen Einwohnern in 30 Ländern vertritt. Die Mitglieder von „Energy Cities“ entwickeln gemeinsam Handlungsstrategien für den Klimaschutz, tauschen Erfahrungen und Know-how im Energiebereich aus, erarbeiten Projekte zum Klimaschutz und nehmen gezielt Einfluss auf die Politik der Europäischen Union (EU) in den Bereichen Energie-, Umwelt- und Stadtpolitik. Heidelberg arbeitet eng mit „Energy Cities“ zusammen. Daneben wurde auch der zehnköpfige Vorstand (Board of directors) für drei Jahre neu gewählt. Diesem gehören neben Heidelberg die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte Paris und Nantes (Frankreich), Valencia (Spanien), Modena (Italien), Liege und Leuven (Belgien), Aradippou (Zypern), Delft (Niederlande), Krizevci (Kroatien) und Växjö (Schweden) an. An der virtuellen Jahreskonferenz nahm auch Elisa Ferreira, EU-Kommissarin für Kohäsion und Reformen, teil.

 

Als Lobby für Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Brüssel

 

Das Netzwerk hat sich gerade in den vergangenen Monaten erfolgreich dafür eingesetzt, dass ein erheblicher Teil des von der Europäischen Union geplanten Fonds in Höhe von 750 Milliarden Euro für den Klimaschutz bereitgestellt wird. Ein weiterer für Städte wichtiger Baustein ist, dass die Förderungen („recovery fonds“) umweltfreundliche Bedingungen enthalten.

 

Prof. Würzner und „Energy Cities“ setzen sich für die Stärkung der Rolle von Städten und Kommunen bei internationalen Verhandlungen und Konferenzen ein – vor allem in der EU, aber auch darüber hinaus. Auch in den kommenden Jahren wird sich Heidelbergs Oberbürgermeister insbesondere für die europäischen Klima- und Energieziele einsetzen.

 

Heidelberg nimmt in Deutschland eine Vorreiterrolle ein: Die Stadt gehört zu den 19 Modellkommunen, die von Beginn an beim „Masterplan 100 % Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums mitwirken. Die Stadt verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Bis 2050 möchte Heidelberg – unter Beteiligung der gesamten Stadtgesellschaft – zur klimaneutralen Kommune werden. Um dieses Ziel zu erreichen hat Heidelberg im Oktober 2019 einen Klimaschutzaktionsplan vorgelegt.

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