Heidelberger OB Würzner: „Klimaschutz-Forderungen der Jugend treffen in Heidelberg auf offene Ohren“

In Heidelberg findet vom 4. bis 6. Oktober die „Junge Klimakonferenz Deutschland“ statt

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Symbolfoto: Buchner

Die erste „Junge Klimakonferenz Deutschland“ (Local Conference of Youth – LCOY) ist eine Konferenz rund um Klimathemen und wird vom 4. bis zum 6. Oktober 2019 in Heidelberg stattfinden (www.lcoy.de). Sie wird von jungen Leuten für junge Leute im Alter von 16 bis 30 Jahren organisiert. Die Konferenz schafft mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen für etwa 500 junge Teilnehmende aus ganz Deutschland einen Ort des Austauschs, der Vernetzung und des gemeinsamen Lernens. Die Veranstaltung findet in der IGH (Internationale Gesamtschule Heidelberg) statt.

 

LCOYs sind Jugendkonferenzen, die als Veranstaltungen von YOUNGO, der offiziellen Jugendvertretung bei den Verhandlungen der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) anerkannt sind. Diese Jugendklimakonferenzen haben das Ziel, jungen Menschen eine Stimme zu geben. Die Ergebnisse der Konferenz sollen beim Aktionstag „Klima geht lokal!“ in ganz Deutschland an politische Entscheidungsträgerinnen und –träger sowie viele weitere Menschen weitergeben werden.

 

„Ich begrüße es außerordentlich, dass sich die Jugend zu Wort meldet. Fridays for Future ist inzwischen eine weltweite Bewegung“, sagte Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner im Vorfeld der Konferenz und fügte an: „Mich beeindruckt, dass die jungen Leute ihren Weg gehen, auch gegen Widerstände. Es ist die junge Generation, die in diesen Wochen und Monaten den Nerv der Zeit trifft und das Tempo vorgibt. In Heidelberg treffen die Forderungen der Jugend auf offene Ohren: Die Stadt ist seit vielen Jahren im Klimaschutz aktiv. Wir stecken uns selbst Ziele, die weit über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen. An der Erarbeitung unseres neuen Klima-Aktionsplans sind Heidelberger Fridays for Future-Akteure beteiligt“.“

 

Heidelberg arbeitet am nächsten Aktionsplan

 

Als Mitglied der internationalen Städtenetzwerke C40 und Energy Cities hat sich Heidelberg bereits vor Jahren zum Pariser Abkommen verpflichtet. Das zentrale Ziel: Bis 2050 möchte Heidelberg – unter Beteiligung der gesamten Stadtgesellschaft – zur klimaneutralen Kommune werden. Im „Masterplan 100 % Klimaschutz“ sind Maßnahmen in allen Bereichen der Stadt entwickelt worden. Die Palette reicht von Großprojekten wie der Entwicklung des neuen Stadtteils Bahnstadt bis zu vielen ehrenamtlichen Projekten mit Hunderten von Akteuren (www.heidelberg.de/masterplan100). Derzeit arbeitet die Stadt an Maßnahmenvorschlägen für den nächsten Aktionsplan, der im Herbst im Gemeinderat diskutiert wird. Der Aktionsplan umfasst mehrere große Handlungsfelder des Klimaschutzes: Mobilität, Bauen und Sanieren, Energieversorgung sowie Konsum und Ernährung.

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