Heidelbergs OB Prof. Würzner unterstützt Spielstube des Deutschen Kinderschutzbundes im Emmertsgrund

Bei einem Besuch in der Kinderspielstube bastelte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner mit den Schwestern Nora und Aynur bunte Kekshäuser, Mitarbeiterin Lisa Kinas assistierte.
©Philipp Rothe

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat an die Spielstube des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. im Emmertsgrund 1.000 Euro aus seinen persönlichen Verfügungsmitteln gespendet. Prof. Würzner überreichte den Scheck seiner diesjährigen Weihnachtsspende bei einem Besuch der Spielstube in der Emmertsgrundpassage 29 an die Vorsitzende des Ortsvereins Heidelberg des Deutschen Kinderschutzbundes, Claudia Kaufmann.

 

„In der Spielstube finden Kinder eine Art Zuhause, die in ihrem familiären Umfeld aus verschiedensten Gründen nicht die tägliche Unterstützung und Aufmerksamkeit bekommen, die sie bräuchten. Dass es ein solches Angebot wie das der Spielstube gibt, ist für ihre Entwicklung essentiell. Wir geben in Heidelberg jeden fünften Euro des städtischen Haushalts für Kinder und Jugendliche aus. Wie gut dieses Geld angelegt ist, sehen wir an der Entwicklung der Kinder, die hierherkommen“, sagte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner bei der Spendenübergabe.

 

Seit 1987 betreibt der Kinderschutzbund die Spielstube in der Emmertsgrundpassage 29 als eine offene sozialpädagogische Einrichtung für Kinder im Alter von sechs bis etwa zwölf Jahren. Die Einrichtung wird täglich von bis zu 40 Kindern besucht. Ein Großteil der Kinder spricht Deutsch nicht als Muttersprache und kommt aus sozial benachteiligten Familien. Ziel der pädagogischen Arbeit ist es, Kinder und deren Familien mit unterschiedlichsten Problemen zu unterstützen, deren Entwicklung zu fördern sowie die Integration von Migrantenkindern zu verbessern.

 

In der Spielstube gibt es für Kinder in verschiedenen Zimmern – einem Puppenzimmer, einem Lesezimmer, einem Tanz- und Bewegungsraum und weiteren Spiel- und Bastelbereichen – die Möglichkeit, nach der Schule frei zu spielen, sich auszuruhen, miteinander zu sprechen, Musik zu hören, gemeinsam zu basteln, Spiele und Fußball zu spielen, miteinander zu backen und zu kochen oder mit den Sozialpädagoginnen vor Ort über ihre Sorgen und Gedanken zu sprechen. 2008 wurde die Spielstube im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt Emmertsgrund“ mit einer Küche ausgestattet, 2013 erfolgte die letzte Renovierung. Seit 2012 gibt es in der Spielstube für Schulkinder auch die Möglichkeit, ein gesundes Frühstück für die Schulpause abzuholen. Auch in den Ferien steht ein abwechslungsreiches Programm mit Ausflügen und anderen Angeboten zur Verfügung.

 

In der Spielstube arbeiten drei hauptamtliche sozialpädagogische Teilzeitkräfte sowie Honorarkräfte und Ehrenamtliche. Die Stadt fördert die Spielstube jährlich mit rund 114.000 Euro aus Geldern der offenen Jugendarbeit und zusätzlichen 20.000 Euro für das Frühstücksprojekt.

 

Auch Eltern, die sich einfach treffen und austauschen möchten oder informative Hilfen brauchen, sind in der Spielstube willkommen. Seit 2010 gibt es in der Spielstube ein Elterncafé.

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