Innenminister Thomas Strobl zeichnet ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz aus

Minister Thomas Strobl: „Unser Bevölkerungsschutz braucht Arbeitgeber, die Ehrenamtliche tatkräftig unterstützen“

Feierstunde für die Übergabe der Auszeichnung für ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz
©Pressestelle IM BW

„Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit sind die DNA des Ehrenamts. Und das Markenzeichen im Bevölkerungsschutz ist das Ehrenamt. Ohne die Arbeitgeber, die dabei tatkräftig unterstützen, wäre der Bevölkerungsschutz in unserem Land in den bestehenden Formen schlicht nicht möglich“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am Samstag (10. Oktober 2020) in Bruchsal.

 

Anlass war die Verleihung der Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“ an 13 Unternehmen. Diese Auszeichnung wird von Seiten des Landes Baden-Württemberg jährlich an „Ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“ verliehen. Hierdurch werden Unternehmen ausgezeichnet, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit vielen Jahren bei der Ausübung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz unterstützen.

 

„Wir können stolz sein auf unsere Tradition eines ehrenamtlichen Bevölkerungsschutzes, der weltweit einmalig ist“, erklärte Innenminister Thomas Strobl, „Dank der vielen Helferinnen und Helfer gibt es die breite Präsenz in der Fläche, wann immer und wo immer jemand gebraucht wird, um Menschen in der Not beizustehen. Das ehrenamtliche Engagement ist für diese Menschen weit mehr als ein Hobby, es ist immer auch ein Dienst für unser Gemeinwesen. Durch dieses ehrenamtliche Engagement, wird unser gesellschaftliches Miteinander und unser Zusammenleben bereichert.“

 

Auch Moritz Knappertsbusch, Mitglied im Landesvorstand, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Landesverband Baden-Württemberg betonte: „Gerade in diesen besonderen Zeiten zeigt sich, was unsere Gemeinschaft in Baden-Württemberg aus Wirtschaft, staatlichen Institutionen und Ehrenamt ausmacht. Wir alle halten zusammen und meistern diese Herausforderung gemeinsam. Wir können zurecht stolz sein auf die zurückliegenden Monate, in denen wir alle mit unermüdlicher Energie, Zuversicht, Gemeinsinn, Pragmatismus und Kreativität tagtäglich zuverlässig und engagiert unseren Dienst am Nächsten geleistet haben.“

Und auch für die Arbeitgeberseite steht fest: „Einer unserer Werte von SEW-EURODRIVE, welchen uns der Firmengründer mit auf den Weg gegeben hat, ist ‚Der Mensch macht den Unterschied‘. Und das leben wir im Unternehmen tagtäglich. Das Wissen, das Können und das Wollen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist eine wichtige Basis des unternehmerischen Erfolgs. Und wenn sich das Wollen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die betrieblichen Belange hinaus auf ehrenamtliche Tätigkeiten erstreckt, wollen wir diesem Engagement in keinster Weise im Wege stehen. Und weil wir so denken, handeln wir auch so. Wir unterstützen es nachhaltig. Schließlich fördert es auch die soziale Kompetenz und die Empathie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und fördert damit ein Verständnis für ein verantwortungsvolles und hilfsbereites Miteinander“, sagte Jörg Jahn, Leiter des Qualitätsmanagements der SEW-EURODRIVE GmbH & KG.

 

Bei den ausgezeichneten Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern ist die gesamte Bandbreite der unternehmerischen Landschaft vertreten: Global aufgestellte Unternehmen, Mittelstand und Handwerk.

 

„Dank des hohen Maßes an Unterstützung und Verständnis der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber tragen diese im Wesentlichen dazu bei, dass in Notlagen schnelle Hilfe kommt. Sie beweisen gerade auch in der Corona-Krise Tag für Tag, dass wir uns auf sie verlassen können und das ganz unterschiedlich: anlassbezogene Freistellungen der Mitarbeiter für Einsätze, Ausbildungen und Übungen oder innerbetriebliche Unterstützung der Ehrenamtlichen oder Bereitstellung von Material, Geräten, IT oder Geldspenden“, wandte sich Innenminister Thomas Strobl an die ausgezeichneten Betriebe.

 

Die Auszeichnungen werden in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie in drei Feierstunden verliehen. Die erste Feierstunde für die Preisträger fand am 11. September 2020, in Waldshut-Tiengen an der Grenze zur Schweiz statt, gefolgt von der zweiten Verleihung 14. September 2020, in Heilbronn. In der Feuerwehrschule in Bruchsal fand nun am Samstag, 10. Oktober die dritte Verleihung statt.

 

 

Bei der Feierstunde in der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal wurden die folgenden Unternehmen ausgezeichnet:

  • Albert Ziegler GmbH, 89537 Giengen/Brenz
  • ANZ Rolf Ziegler GmbH & Co. KG, 75428 Illingen
  • Vester GmbH & Co. KG, 75217 Birkenfeld
  • Blanc und Fischer IT Service GmbH, 75038 Oberderdingen
  • Herbstreith & Fox GmbH & Co. KG Pektin-Fabriken, 75305 Neuenbürg/Württ.
  • Karl Gommel GmbH, 75417 Mühlacker
  • Karl Roll GmbH & Co. KG, 75417 Mühlacker
  • Ritter GmbH, 75417 Mühlacker
  • Rowi Schweißgeräte und Elektrowerkzeuge Vertrieb GmbH, 76698 Ubstadt-Weiher
  • SEW-EURODRIVE GmbH & Co. KG, 76646 Bruchsal
  • SKILLQUEBE GmbH, 69168 Wiesloch
  • SRH Berufsildungswerk Neckargemünd GmbH, 69151 Neckargemünd
  • STROMDAO GmbH, 69256 Mauer

 

 

Hilfsorganisationen und Kommunen hatten Vorschläge eingereicht, die vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration ausgewertet wurden.

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