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„Integrationskonzept entwickeln“ – Workshop für Integrationsbeauftragte der kreiseigenen Kommunen war ein voller Erfolg

12. Juni 2019 | Gesellschaft, Leitartikel, Metropolregion

Symbolfoto: MWS

Nachdem vor rund einem Jahr das Integrationskonzept des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis verabschiedet wurde, steht nun die Ausformulierung eines Integrationskonzepts in den einzelnen Kreiskommunen im Fokus. An zwei Terminen richtete die Stabsstelle Integration des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis einen Workshop für Integrationsbeauftragte und weitere Verantwortliche in den Kommunen zum Thema „Integrationskonzept entwickeln“ aus. „Die Entwicklung eines Integrationskonzepts spielt eine wichtige Rolle für einen langfristigen Integrationsprozess im Rhein-Neckar-Kreis und seinen Städten und Gemeinden“, erläutert Lisa Hörnig, Leiterin der Stabsstelle Integration im Landratsamt. „Daher freut es uns sehr, dass das Thema auch in den Verwaltungen der Städte und Gemeinden immer mehr an Bedeutung gewinnt“.

 

Als Referentin konnte Dr. Monika Gonser von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gewonnen werden. Im Projekt „Transfer Together“ untersucht Dr. Gonser, gemeinsam mit einem 15-köpfigen Team, neun Integrationskonzepte in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN). Durch ihre Expertise konnte sie allen teilnehmenden Integrationsbeauftragten Rede und Antwort stehen. Grundlegend für die erfolgreiche Entwicklung eines Integrationskonzepts sind laut Dr. Gonser die Steuerungsformate, die Prozessstrukturen und die Prozessverantwortliche. Des Weiteren erläuterte sie, dass es „elementar wichtig sei, dass auch die Verwaltungsspitze hinter dem Projekt steht“.

 

Im ersten Teil des Workshops vermittelte Dr. Gonser den Teilnehmenden ein theoretisches Basiswissen zur Entwicklung eines Integrationskonzepts, welches in Gruppenarbeiten an Thementischen nachbearbeitet wurde. Ziel vieler Teilnehmenden ist die Entwicklung eines Integrationskonzepts, welches den Blick auf eine langfristige Integrationsarbeit in ihren Gemeinden richtet und am Ende nicht „in einer Schublade landet“.

 

Der zweite Teil des Workshops konzentrierte sich auf die konkreten Inhalte eines Integrationskonzepts. Es folgte ein Austausch über die Themenbereiche Kinder-, Jugend-, und Familienbildung, Gesundheit, Sprachförderung, Ausbildung und Arbeit, sowie gesellschaftliches Zusammenleben. „Integration ist ein vielseitiger Prozess. Durch den gemeinsamen Austausch können wir alle voneinander lernen und profitieren“, freute sich Reinhard Mitschke, Bildungskoordinator für Neuzugewanderte der Stabsstelle Integration.

Mit dem Workshop „Integrationskonzept entwickeln“ verfolgte das Team der Stabsstelle Integration das Ziel, Integrationsbeauftragte auf den Schreibprozess sowie auf die Inhalte eines Integrationskonzepts vorzubereiten. Durch die Unterstützung von Dr. Gonser und die aktive Mitarbeit der Integrationsbeauftragten war der Workshop ein voller Erfolg. „Wir hoffen, dass die Teilnehmenden neue Ideen für ihr Integrationskonzept in den Städten und Gemeinden mitnehmen konnten und den Workshop genauso lehrreich fanden wie wir“, so Elena Albrecht, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte der Stabsstelle Integration.

 

Wer Fragen zur Veranstaltung hat, kann sich gerne an Lisa Hörnig, Leiterin der Stabsstelle Integration und Integrationsbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises ([email protected], Tel 06221 522-1462) wenden. Weitere Informationen gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de/integration.

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