Ludwigshafen: Kranke Bäume werden gerodet und zum Teil ersetzt

Symbolfoto: Buchner

In der Pflanzperiode 2019/2020 pflanzt die Stadt Ludwigshafen 115 neue Straßenbäume. Bei der Auswahl der Baumarten und bei der Bewässerung achtet die Verwaltung darauf, dass den Anforderungen des Klimawandels Rechnung getragen wird. Erle, Silberlinde, Ulme, Hopfenbuche, Eiche, Gleditschien und Ahorn sollen zukünftig in der Stadt ihre Wurzeln schlagen. Ausgesucht wurden Baumarten, die nach Erfahrungen der Fachleute als Straßenbäume geeignet sind und mit den Witterungsbedingungen zurechtkommen. Neue Wege geht die Stadt bei der Bewässerung der Bäume. Die Wassergaben werden erhöht, sowohl was den Gießrhythmus als auch die Menge betrifft. An den Stämmen werden zusätzlich Kunststoffsäcke befestigt, die die das Wasser langsamer abgeben und so den Boden besser durchfeuchten. Dadurch wird auch verhindert, dass das Wasser bereits an der Oberfläche abläuft. 31 der neuen Bäume werden in der Südlichen Innenstadt gepflanzt, 18 davon in der Rubensstraße, 19 in der Holbeinstraße und vier in der Hans-Sachs-Straße. Im Hemshof werden 16 Bäume ersetzt: Je zwei in der Jakob-Binder-Straße, der Von-der-Tann- und der Seilerstraße, fünf in der Blücherstraße, in der Kanalstraße vier und in der Schanzstraße ein Baum. Insgesamt neue 21 Bäume erhält der Stadtteil West, einen in der Waltraudenstraße, zwei in der Volkerstraße, vier in der Freiastraße, fünf in der Sieglinden- und neuen in der Gudrunstraße. In der Gartenstadt sollen im Ginsterweg 14 Bäume nachgepflanzt werden und in der Steiermark- und Von-Kieffer-Straße acht Bäume. In Maudach wird ein Baum gepflanzt, in Friesenheim in der Erzbergerstraße zwei, Mundenheim erhält 22 neue Bäume in der Krügerstraße.

755 abgestorbene, erkrankte und schadhafte Bäume, die bei Baumkontrollen auffällig waren, werden bis Ende Februar an Straßen und auf Grünflächen entfernt. Sie sind nicht mehr stand- beziehungsweise bruchsicher. Zu den hauptsächlich betroffenen Baumarten zählen Ahorn (203 Bäume), Hainbuche (103), Traubenkirsche (62) und Robinien (59). Mit 113 zu fällenden Bäumen ist der Stadtteil Rheingönheim am stärksten betroffen, es folgen die Gartenstadt mit 99 und Oggersheim mit 82 Bäumen.

Insgesamt fehlen im Stadtgebiet aktuell entlang von Straßen rund 1.000 Bäume. Um diesen Fehlbestand zu reduzieren, ist es notwendig, kontinuierlich nach zu pflanzen und dabei die Standorte zu verbessern, um den Bäumen eine bessere Grundlage für den Umgang mit Stress, wie dies auch Klimaveränderungen sind, zu bieten. Für die aktuell geplanten Nachpflanzungen hat der Stadtrat 200.000 Euro bewilligt.

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