Marie und Leon waren 2022 die beliebtesten Vornamen

„Marie und Leon waren 2022 die beliebtesten Vornamen in Schwetzingen

Standesamtsstatistik für 2022: Geburtenzahl ging nach Rekordjahr 2021 wieder auf Niveau der Vorjahre zurück

 Beim Blick auf die Standesamtsstatistik für 2022 sticht – wie schon in den Vorjahren – die nach wie vor hohe Geburtenzahl heraus. In Schwetzingen wurden im vergangenen Jahr 872 Geburten (2021 waren es 979 Geburten) beurkundet. Auch wenn die Geburten damit nicht mehr an das Rekordjahr 2021 herankamen, erblicken in Schwetzingen immer noch viele Babys das Licht der Welt. In absoluten Zahlen ausgedrückt heißt das: 470 Jungen (54 %) und 402 Mädchen (46 %) wurden 2022 beim Standesamt Schwetzingen beurkundet. Auffällig in diesem Jahr der um acht Prozent höhere Anteil an männlichen Säuglingen. Nur bei 11 Prozent der Geburten wohnten die Mütter auch in Schwetzingen. Die hohe Zahl der Geburten ist damit zu 89 Prozent Müttern, die im Umland wohnen, geschuldet. Die meisten Kinder kamen ehelich zur Welt. Der Anteil der Mütter, die bei Geburt nicht verheiratet waren, steigt stetig und liegt bei 26 Prozent.

Bei den Vornamen gibt es wieder zwei neue Spitzenreiter

Im Jahr 2022 stießen Marie und bei den Jungs Leon die Vorjahresspitzenreiter Emilia und Emil vom Thron der beliebtesten Vornamen. Bei den Mädchen waren die häufigsten Namen demnach Marie (9), Lia (7), Matilda und Mia (je 6), Anna, Elisa, Emily und Leonie (je 5). Bei den Jungen belegen die ersten Plätze Leon (11), Elias (10), Emil (9), Felix und Noah (je 7), Maximilian, Niklas und Theo (je 6). Der Vorjahresspitzenreiter Emil landete diesmal auf Rang 3. Emilia landete auf Rang 11.

479 der Kinder bekamen bei Geburt nur einen Vornamen. 371 Kinder wurden zwei, immerhin 20 noch drei Vornamen im Geburtenregister eingetragen. Beliebteste zweite Vornamen bei den Mädchen waren wie schon in den vergangenen drei Jahren Maria, Sophie und Marie, bei den Jungen Alexander, Georg und Paul.

Die Zahl der Kirchenaustritte war 2022 mit 282 wieder auf einem hohen Niveau. 2021 lagen sie noch bei 235.

Zahl der Eheschließungen weiterhin auf stabilem Niveau

2022 wurde in Schwetzingen 134 Mal (2021: 131 Mal) der Bund der Ehe geschlossen, wobei die Zahl der Ehepartner, die nach Auflösung einer Vorehe erneut vor den Traualtar treten, inzwischen 37 Prozent ausmachen. Nur noch 63 Prozent gehen ledig den Bund der Ehe ein.

Mit 21Trauungen war erneut der September der beliebteste Traumonat, am unbeliebtesten war der Januar mit nur einer Trauung. Der beliebteste Tag für die standesamtliche Trauung ist und bleibt der Freitag mit 84 Trauungen. Aber auch die Samstagstrauungen im Trausaal (21) und in der Schlosskapelle (20) sind bei den Heiratswilligen beliebt. Brautpaare kamen aus vielen Teilen Deutschlands nach Schwetzingen. Zum Beispiel aus Stuttgart, Teningen und Köln aber auch aus den Nachbargemeinden.

Wie immer zog es auch auswärtige Paare zur Hochzeit nach Schwetzingen: 2022 waren dies 44 Paare. 40 Schwetzinger Paare wählten jedoch einen anderen Ort außerhalb Schwetzingens für ihren „schönsten Tag im Leben“. Eher traditionell sind die Schwetzinger Paare bei der Wahl des Nachnamens. Für einen gemeinsamen Ehenamen entschieden sich 80 Prozent der Paare (hiervon wiederum 92 Prozent für den Namen des Mannes, 7 Prozent davon für einen Doppelnamen, 8 Prozent nahmen den Namen der Frau als Ehenamen an). 27 Paare behielten die getrennte Namensführung bei.

Der älteste Bräutigam war bei Eheschließung übrigens 74, die älteste Braut 76 Jahre alt.

Höhere Zahl von Sterbefällen

Nicht nur die Zahl der Geburten, auch die Zahl der Sterbefälle stieg im Jahr 2022. 417 Sterbefälle wurden im vergangenen Jahr beurkundet (2021: 402).“

Quelle: Stadt Schwetzingen

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