Medienparcours an zwei Mannheimer Schulen

Expert*innen unterschiedlicher Institutionen geben Jugendlichen Informationen und Tipps rund um die Mediennutzung.

Was ist im Internet erlaubt und was ist verboten? Ist Pornographie im Internet schädlich und was ist mit dem Jugendschutz? Kann man vom Zocken süchtig werden und wie geht kreatives Arbeiten am Tablet? Mit diesen und vielen weiteren Fragen müssen sich Laien und Internetprofis gleichermaßen immer wieder auseinandersetzen. Der Medienparcours an zwei Mannheimer Schulen will Schüler*innen und Lehrkräften bei der Beantwortung unterstützen.

Je fünf Klassen der 8. und 9. Kassenstufe der Johannes-Kepler-Gemeinschaftsschule und des Ursulinen-Gymnasiums gehen diesen Fragen genauer auf den Grund. Das Netzwerk „Neue Medien Mannheim“ veranstaltet dazu einen Medienparcours am Donnerstag, 6. Oktober 2022, an der Johannes-Kepler-Gemeinschaftsschule und einen am Dienstag, 11. Oktober 2022, am Ursulinen-Gymnasium. Unter der Koordination der Fachstelle Medienbildung der Abteilung Jugendförderung des Fachbereichs Jugendamt und Gesundheitsamt werden die Themen Medienkompetenz und Jugendmedienkultur intensiv behandelt.

Nach der Begrüßung durch die Schulleitung und einer Einführung durch den Medienpädagogen Jürgen Held wird die erste Diskussionsrunde im Plenum gehalten. Zur Vertiefung der unterschiedlichen Aspekte und Fragestellungen besuchen die Schüler*innen im Anschluss daran die fünf 45-minütigen Workshops des Parcours.

Im Workshop Recht und Gesetz im Internet geht es um Abo-Fallen, Abmahnungen und die Legalität von Musik-, Film und Softwaredownloads sowie Mobbing über Netzwerke. Ob das Pornoschauen im Internet schädlich ist und warum der Jugendschutz nicht greift, wird im Workshop Pornographie im Internet vs. Jugendmedienschutz hinterfragt. Ein weiterer Workshop beschäftigt sich mit der Faszination und den Wirkungen von Computer- und Onlinespielen. In dem Workshop Codes und Symbole der rechten Szene werden die Teilnehmer*innen über die Symbole, Grüße und Codes der rechtsradikalen Szene informiert und dafür sensibilisiert. Wie auf Youtube, Tiktok, Instagram und Co. die interessanten Storys in unsere Timeline kommen, wer davon profitiert und wie man sich vor Manipulation schützt, ist Thema im Workshop Algorithmen im Alltag.

Bis auf eine Corona-bedingte Pause findet der Medienparcours seit 2010 jedes Jahr an zwei Mannheimer Schulen statt. Der Medienparcours wird von engagierten Akteur*innen der Kriminalprävention der Polizei, pro familia Mannheim e.V., der Jugendförderung im Fachbereich Jugendamt und Gesundheitsamt, des Caritasverbands Mannheim e.V., des Stadtmedienzentrums Mannheim und des Fanprojekts Mannheim in Kooperation mit den interessierten Schulen veranstaltet.

Ansprechpartner: Jürgen Held, Fachstelle Medienbildung, Jugendamt und Gesundheitsamt Mannheim, Telefon: 0621/293-3599, E-Mail: [email protected]

Hinweis an die Medien:
Wir laden Sie ein, sich vor Ort ein Bild vom Medienparcours zu machen und freuen uns über Ihre Berichterstattung. Um vorherige Anmeldung bei Monika Kewes-Wenner, E-Mail: [email protected], wird gebeten.

Quelle: Stadt Mannheim

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