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Monika Springer führt Hohensachsen

30. Juli 2019 | Leitartikel, Politik, Weinheim

Weitere fünf Jahre Ortsvorsteherin – Gerty Hillen und Bernd Förster Stellvertreter

 

Foto: Stadt Weinheim/Roland Kern

Weinheim. (zg) Monika Springer wird – vorbehaltlich der Bestätigung im Gemeinderat – weitere fünf Jahre als Ortsvorsteherin die Geschicke des Weinheimer Ortsteils Hohensachsen leiten. Der Ortschaftsrat wählte die Freie-Wähler-Vorsitzende und vielfach engagierte Kommunalpolitikerin am Dienstagabend einstimmig für die anstehende Legislaturperiode zur Leiterin der Ortsverwaltung. Bei der Kommunalwahl im Mai hatte sie als Amtsinhaberin mit Abstand am meisten Stimmen aller Ortschaftsrätinnen und -räte erhalten.

Ihr zur Seite stehen als Stellvertreterin die langjährige CDU-Ortschaftsrätin Gerty Hillen und der Freie Wähler Bernd Förster; er setzte sich gegen den Sozialdemokraten Bernd Gärtner durch. Aus dem Ortschaftsrat schied nach 30 Jahre Otfried Ramdohr aus; er bekam von Oberbürgermeister Manuel Just die Ehrennadel der Stadt verliehen. Neu im Gremium ist für die Freien Wähler Hendrik Lund, der auch den örtlichen Sportverein führt.

Monika Springer startete wie gewohnt engagiert in die neue Amtszeit und brachte mit dem Ortschaftsrat einen Antrag ein, der Gemeinderat möge im nächsten Haushaltsjahr 250 000 Euro einstellen, die als Planungsrate für ein Sanierungskonzept für das Hohensachsener Hallenbad genutzt werden soll. Auf Antrag der CDU soll außerdem bis zum Oktober ein Verkehrskonzept zur Verkehrsberuhigung der Sachsenstraße erarbeitet werden.

Freie-Wähler-Ortschaftsrat Bernd Förster war eingangs der Sitzung mit dem Verdienstabzeichen in Gold des baden-württembergischen Städtetags für 30-jährige Zugehörigkeit im Gremium ausgezeichnet worden.

 

Interview:

Warum macht es Ihnen noch Spaß, Ortsvorsteherin in Hohensachsen zu sein?
Als Ortsvorsteher ist man nah an den Bürgern, man kann im Ortsteil etwas gestalten, kann mit den Bürgern Veränderungen auf den Weg bringen, kann im Einzelfall schnell reagieren.

Worin sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen?
Die Renovierung des Hallenbades hat oberste Priorität, das ist mein Hauptziel für die kommenden 5 Jahre, dies auf den Weg zu bringen.

Wo soll Ihr OT in fünf Jahren stehen, was soll sich bis dahin entwickelt haben?
Ich hoffe auf einen Quantensprung im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs, damit verbunden muss der ÖPNV individueller und flexibler werden. Das ist für die Ortsteile enorm wichtig. Mein Wunsch dazu wäre natürlich auch, dass der enorme Durchgangsverkehr gesenkt werden kann. Was wahrscheinlich aber vom Zeitablauf, auch dem Umdenken der Bürger geschuldet, länger als 5 Jahre dauern wird. Ein Wunsch wäre auch eine Möglichkeit, dass Senioren in einem „Betreuten Wohnen“ oder einer Wohngemeinschaft in Hohensachsen im Alter gut wohnen können und auch zusätzliche Hilfe in Anspruch nehmen können.

Welche Wünsche haben Sie an den neuen GR und den neuen OB?
Hier ist es mir wichtig, dass die Ortsteile nicht als Störfaktor, sondern als aktives und attraktives Mitglied der Gesamtstadt gesehen werden.

Monika Springer – Zur Person

Alter: 61 Jahre
Beruf: Industriekauffrau
Ortsvorsteherin seit: 2004
Hobbys: meine beiden Kater, das Engagement im Reitverein Großsachsen und natürlich die Freien Wähler in Weinheim und in Baden-Württemberg
Ich bin gerne Ortsvorsteherin, weil man hier im Ortsteil etwas bewegen kann, die Bürger Vertrauen haben, mit vielen verschiedenen Problemen kommen, man Hohensachsen im Umfeld mit seiner Nachbarschaft im Gesamten im Blick hat und hier gut aufgestellt sein muss.

 

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