Mühltalstraße: Umleitung wegen Bauarbeiten zur weiteren Verkehrsberuhigung von 7. bis 9. Februar

Die insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger kritische Situation in der Mühltalstraße in Handschuhsheim wird verbessert: Ab Montag, 7. Februar, bis voraussichtlich einschließlich Mittwoch, 9. Februar 2022, setzt die Stadt Heidelberg dort weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen um.

(zg) Die Stadt wird unter anderem durch flexible Poller Schutzräume für zu Fuß Gehende einrichten. Zudem sind Verschwenkungen der Fahrbahn in den Einfahrtsbereichen des verkehrsberuhigten Bereiches vorgesehen, um den Verkehr dort zu verlangsamen. Das städtische Amt für Verkehrsmanagement hatte die Pläne Ende 2020 im Bezirksbeirat Handschuhsheim vorgestellt. Die Kosten für die Maßnahmen belaufen sich auf rund 50.000 Euro.

Umleitung wird ausgeschildert

Während der Bauarbeiten muss die Mühltalstraße an den Einmündungen Kleine Löbingsgasse und Bergstraße für den Auto- und Radverkehr voll gesperrt werden. Zu Fuß Gehende können passieren. Eine Umleitung für den Auto- und Radverkehr wird über die Bergstraße – Kapellenweg – Steubenstraße – Dossenheimer Landstraße (vor Tiefburg) ausgeschildert. Die rnv-Buslinie 38 wird ebenfalls umgeleitet. Die Haltestellen Erich-Hübner-Platz und Bachlenz können nicht bedient werden. Detaillierte Infos dazu gibt es online unter www.rnv-online.de/fahrtinfo/verkehrsmeldungen/. Die Stadt Heidelberg bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen. Die Arbeiten zur Verkehrsberuhigung können erst jetzt starten, da in der für den Umleitungsverkehr benötigten Bergstraße eine langwierige Baustelle eingerichtet war.

Verkehrsberuhigter Bereich bekommt vier Schutzzonen

Der Hintergrund: Der Querschnitt der Mühltalstraße ist sehr eng, und dort sind keine Gehwege angelegt. Deshalb gab es in der Vergangenheit bereits des Öfteren kritische Situationen und Zwischenfälle zwischen Fußgängerinnen und Fußgängern – insbesondere Schulkindern – und Kraftfahrzeugführenden. Das Amt für Verkehrsmanagement hatte deshalb vorgeschlagen, in dem bestehenden verkehrsberuhigten Bereich vier Schutzzonen mit Pollern inklusive Markierung sowie Verschwenkungsinseln zu installieren. Diesem Vorschlag war der Bezirksbeirat gefolgt. Die von der Verwaltung favorisierte Einrichtung einer „unechten“ Einbahnstraße hatte hingegen keine Zustimmung erhalten.

Quelle: Stadt Heidelberg

 

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