Musikalische Stadtführung in Weinheim mit Bürgermeister Torsten Fetzner und Franz Piva am 18. Dezember diesmal ganz weihnachtlich

Hallelujah uff Kurpälzisch

 

Weinheim. Die musikalischen Stadtführungen mit Dr. Torsten Fetzner, dem Singenden Bürgermeister, und dem wortgewandten Stadtführer Franz

© Simon Hofmann

Piva haben in Weinheim mittlerweile Tradition. Sie fanden schon im Schlosspark und in der Altstadt statt. Zum ersten Mal legen Fetzner und Piva ihre Führung nun in die Adventszeit, so dass weihnachtliche Erzählungen zu den Sehenswürdigkeiten und Weihnachtslieder im Mittelpunkt stehen.

Allerdings, ganz besondere Weihnachtslieder, denn Torsten Fetzner – geübt und erfahren aus etlichen Weihnachtsfeiern – hat eine Reihe von Evergreens auf „Woinemer“ und „Kurpälzer Mundart“ umgeschrieben. Es sind Originale geworden.

Es gibt insgesamt acht Stationen bei dieser Führung „Musikalisch durchs weihnachtliche Weinheim“ am 18. Dezember, ab 19 Uhr.  Treffpunkt ist der Marktplatz, wo Franz Piva zum Start am Brunnen vor der Tourist-Info Anekdoten zur Weihnachtszeit, zum Adventskalender und zum Weihnachtsmarkt erzählen kann. Dazu erklingt das Lied: „“Wir sagen Euch an den lieben Advent.“

Dann bietet die Führung gleich eine Rarität, nämlich eine Besichtigung der Ulnerschen Kapelle am Marktplatz, dort geht es um die Geschichte der historischen Kapelle. Torsten Fetzner spielt dazu eine der bekanntesten Balladen der Welt: Hallelujah von Leonard Cohen – aber auf „Kurpälzisch“. Die Hausherren Maria Bouvier-Noor und Thomas Noor laden die Teilnehmer zu einem Weihnachtlichen Umtrunk ein.

Derart gestärkt ziehen die Gäste auf den Amtshausplatz, wo Franz Piva Geschichten von Benzenickel erzählt. Dazu passt: „Lass uns froh und munter sein.“  So geht es weiter zum großen Weihnachtsbaum unterhalb der St. Laurentiuskirche („Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“), in den Schlosshof, wo Franz Piva passend zu den früheren Bewohnern, den Kurfürsten, spricht und natürlich weiß, wie die hohen Herren dereinst Weihnachten verbracht haben.

Von dort geht es weiter über die Oberstadt, wo es um Weihnachtssagen geht, zum Hutplatz, wo natürlich zum Abschluss das Lied der Lieder gesungen wird: „Stille Nacht“. Dort stand übrigens zwischen dem 17. Jahrhundert und 1906 eine Synagoge. Die Führung dauert etwa zwei Stunden. Die Führung ist kostenlos, es sind Spenden erwünscht für ein Obdachlosenprojekt an Weihnachten.

Anmeldungen sind erforderlich bei der Tourist-Info am Marktplatz unter [email protected] und 06201 – 82 610. 

 

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