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Sparkasse unterstützt DKMS im Kampf gegen Blutkrebs – 97 Mitarbeiter als potenzielle Knochenmarkspender akquiriert

7. Februar 2020 | Gesellschaft, Gewerbe, Leitartikel, Metropolregion, Politik, Wirtschaft

Bei einer Aktion der DKMS in der Sparkasse Rhein Neckar Nord in Mannheim und Weinheim konnten 97 Mitarbeiter des Kreditinstituts als potenzielle Knochenmarkspender gewonnen werden. Für jeden neu in der DKMS-Datenbank Registrierten spendete die Sparkasse außerdem 35 Euro an die gemeinnützige GmbH – insgesamt 3 395 Euro.

Als die ehrenamtlichen Helfer von DKMS und Sparkasse in den frühen Morgenstunden alles für die Registrierung neuer Lebensretter vorbereitet hatten, stand Stefan Kleiber schon bereit, um als erster an der Reihe zu sein. „Je mehr Menschen sich registrieren lassen, umso höher ist die Chance für jeden an Blutkrebs erkrankten Patienten einen passenden Spender zu finden“, ging der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse mit gutem Beispiel voran. 96 Mitarbeiter folgten seinem Vorbild. Die Registrierungsprozedur ist einfach, drei Abstriche der Wangen- und Mundschleimhaut reichen aus.

„Zunächst werden die Gewebemerkmale des Spenders in unserem Labor bestimmt. Nachdem die Ergebnisse vorliegen, werden die Daten pseudonymisiert im Zentralen Knochenmarkspender-Register in Ulm gespeichert und stehen weltweit für Patientenanfragen zur Verfügung“, sagt Duygu Keles, die die Veranstaltungen der DKMS zur Spendergewinnung im Rhein-Neckar-Raum organisiert. Grundsätzlich könne sich zwar jeder im Alter zwischen 17 und 55 Jahren als potenzieller Stammzellenspender registrieren, doch bestimmte Vorerkrankungen oder Infektionen schränken die Eignung ein. Kommt eine Person als Spender in Frage und sind seine Stammzellen in einem konkreten Fall kompatibel, wird derjenige von der DKMS kontaktiert und es folgen weitere Aufklärungsgespräche und Untersuchungen.

Wichtig für Spender ist, dass die eigentliche Entnahme der Stammzellen in keiner Weise die Gesundheit gefährdet. Auch schmerzhaft ist sie nur selten: „Mittlerweile werden die Stammzellen in 80 Prozent der Fälle aus dem Blut herausgefiltert. Eine Entnahme unter Vollnarkose aus dem Beckenkamm ist nur noch in einem von fünf Fällen notwendig“, erklärt Keles. Und selbst davon erhole sich der Spender in maximal zwei bis vier Wochen. Angst davor, ein Leben zu retten, müsse also niemand haben.

Wer sich als potenzieller Spender registrieren möchte, muss nicht auf eine Aktion der DKMS bei seinem Arbeitgeber warten, sondern kann das online tun unter dkms.de/spender-werden. Bereits über sechs Millionen Menschen in Deutschland sind registriert, weltweit mehr als neun Millionen.

Bildunterschriften

Foto_1_ Sparkasse unterstützt DKMS im Kampf gegen Blutkrebs.jpeg:
Duygu Keles von der DKMS und Sparkassen-Mitarbeiter und Verwaltungsratsmitglied Jürgen Klieber, der ehrenamtlich für die gemeinnützige GmbH engagiert ist, organisierten die Aktion zur Spendergewinnung unter den Sparkassen-Mitarbeitern.

Foto_2_Sparkasse unterstützt DKMS im Kampf gegen Blutkrebs.jpeg:
Helferin Korina Gassert empfängt Sparkassen-Chef Stefan Kleiber, der sich als erster dem Wangenabstrich stellte.

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