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Stadt Heidelberg und Deutsches Rotes Kreuz zeichneten Blutspender für ihr Engagement aus

21. Juni 2019 | Gesellschaft, Heidelberg, Leitartikel

Bürgermeister Wolfgang Erichson (4.v.l.) und Jürgen Wiesbeck (r.), Vizepräsident des Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Heidelberg, ehrten die mehrmaligen Blutspender (v.l.) Andrea Fischer, Manfred Grüner, Ingo Krause, Wolfgang Schwarz und Jose Luis Castano Cabrales. ©Philipp Rothe

Durch Bluttransfusionen werden Jahr für Jahr in Heidelberg und in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar viele Menschenleben gerettet. Das Blut, das bei einer Transfusion übertragen wird, stammt von freiwilligen Blutspendern. Der Bedarf an Spenderblut steigt ständig: Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung werden in Deutschland täglich etwa 15.000 Blutspenden benötigt. Daher ist es enorm wichtig, dass sich ausreichend viele Bürgerinnen und Bürger zu einer Blutspende bereiterklären. Bürgermeister Wolfgang Erichson und Jürgen Wiesbeck, Vizepräsident des Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Heidelberg, haben am Dienstag, 28. Mai 2019, im Heidelberger Rathaus mehrmaligen Blutspendern für ihr enormes Engagement gedankt und sie mit Ehrennadeln des Deutschen Roten Kreuzes ausgezeichnet.

 

„Blutspender schenken Mitmenschen die Chance auf eine gute Gesundheit“

 

„Wer Blut spendet, schenkt seinen Mitmenschen die Chance auf eine gute Gesundheit. Mit Ihren regelmäßigen Blutspenden geben Sie anderen nach einem Unfall, einer Transplantation oder einer Krebs-, Herz- oder sonstigen Erkrankung wieder Hoffnung. Vier von fünf Menschen in Deutschland sind Schätzungen zufolge in ihrem Leben auf eine Blutspende angewiesen. Dennoch stellen leider viel zu wenige Blut zur Verfügung. Als regelmäßige Blutspender gehen Sie mit hervorragendem Beispiel voran – dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken“, sagte Bürgermeister Wolfgang Erichson.

 

„Der Bedarf an Spenderblut steigt ständig. Heute können Herz- und Gefäßerkrankungen geheilt werden, die früher als hoffnungslos galten. Auch Gelenkoperationen sowie Herz-, Nieren- und Knochenmarktransplantationen sind nur durch eine größere Zahl von Blutspenden möglich. Die Chance, bei einem Unfall zu überleben, ist durch den Ausbau des Rettungswesens gestiegen. Dafür müssen aber ständig genügend Blutkonserven zur Verfügung stehen. Mit Ihren Blutspenden sorgen Sie dafür, dass sich die Lebenserwartung und Lebensqualität vieler Mitmenschen erheblich erhöht“, betonte Jürgen Wiesbeck die Wichtigkeit von Blutspenden – bei der Hilfe und Rettung Kranker und Schwerverletzter, aber auch zur Bereitstellung von lebensnotwendigen Blutpräparaten für immer älter werdende Menschen mit schweren Erkrankungen und Therapien.

 

Ingo Krause wurde für seine 50. Spende ausgezeichnet. Der Geehrte hat damit in seinem Leben bereits circa 25 Liter Blut gespendet. Wolfgang Schwarz und Jose Luis Castano Cabrales erhielten die Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz für je 25 Blutspenden, Andrea Fischer und Manfred Grüner die Ehrennadel in Gold für jeweils zehn Blutspenden.

 

Spenden bis ins Rentenalter möglich

 

Insgesamt haben zwischen November 2017 und Oktober 2018 in Heidelberg 15 Bürgerinnen und Bürger eine Blutspende geleistet, für die sie vom Deutschen Roten Kreuz mit Ehrennadeln und Urkunden geehrt werden – für ihre jeweils 10., 25., 50. und gar 75. Blutspende. Mit Blutspenden leisten Freiwillige wichtige Beiträge zur Rettung und Hilfe kranker und schwerverletzter Mitmenschen. Das DRK würdigt mit der Auszeichnung die Bereitschaft zu wiederholten Blutspenden. Alle gesunden Menschen zwischen 18 und 65 Jahren – Dauerspender sogar bis zum 71. Lebensjahr – können anderen unbedenklich Blut zur Verfügung stellen. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.drk-heidelberg.de.

 

Durch den Ausbau des Rettungswesens steigen die Chancen, etwa bei einem Unfall zu überleben – allerdings nur, wenn ständig genügend Blutkonserven zur Verfügung gestellt werden können. Durch ihre Blutspende sorgen Freiwillige dafür, dass sich die Lebenserwartung und Lebensqualität vieler Mitmenschen erheblich erhöht.

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