Südwestindustrie im Januar 2019: Zum Vorjahresmonat Auftragsminus von 3,4 %

Moderates Umsatzwachstum von real 0,5 %

Die spürbare konjunkturelle Abkühlung bremst die Nachfrage nach Industrieprodukten aus Baden-Württemberg weiter aus. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes erhielt die Südwestindustrie im Januar 2019 im Vorjahresvergleich preis- und arbeitstäglich bereinigt wie bereits in den vorhergehenden Monaten erneut weniger AufträgeS1 (−3,4 %). Die Bestellungen aus dem Inland gingen dabei noch stärker zurück (−4,6 %) als das Auslandsgeschäft (−2,7 %). Hier kamen positive Impulse ausschließlich aus den Ländern der Eurozone (3,7 %). Gegenüber dem Vormonat Dezember gingen die Auftragseingänge preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,7 % zurück.

Der reale (d. h. preisbereinigte) UmsatzS2 der Südwestindustrie stieg im Januar 2019 arbeitstäglich bereinigt im Vorjahresvergleich moderat (0,5 %). Dem Umsatzplus bei den Inlandskunden (1,1 %) stand ein stagnierendes Auslandsgeschäft gegenüber (0,0 %). Positive Impulse erhielt das Auslandsgeschäft ausschließlich aus dem Euroraum (4,1 %) Gegenüber dem Vormonat Dezember war preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt ein Umsatzplus zu verbuchen(1,5 %).

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