Südwestindustrie im Juni 2020: Nach Shutdown – Aufholungsprozess setzt sich fort

Auftragseingang plus 21,1 %, Produktion plus 7,0 %, Umsatz plus 8,2 % gegenüber Vormonat

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Symbolfoto: envato

Infolge der Auswirkungen der Corona-Pandemie bleiben auch im Juni 2020 die Aufträge, die Produktion und die Umsätze deutlich hinter den Werten des Vorjahresmonats zurück. Der bereits im Vormonat eingeleitete Aufholungsprozess setzt sich allerdings fort. Nach vorläufiger Feststellung des Statistischen Landesamtes liegen die AufträgeS1 der Südwestindustrie im Juni 2020 preis- und arbeitstäglich bereinigt noch um 3,9 % unter dem Wert des Vorjahresmonats. Die konjunkturell vorlaufende Auftragslage hat sich damit aber wieder deutlich dem Vorkrisenniveau angenähert. Erreicht wurde dies durch einen nochmaligen Anstieg der Aufträge von 21,1 % preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt im Vergleich zum Vormonat Mai. Die Bestellungen aus dem Ausland (−13,2 %) lagen im Vorjahresvergleich preis- und arbeitstäglich bereinigt deutlich hinter den, von Sondereffekten getragenen, positiven Inlandsbestellungen (13,4 %). Im Auslandsgeschäft fiel der Rückgang aus den Ländern der Eurozone (−6,0 %) geringer aus als aus den Ländern der Nicht-Eurozone (−16,2 %). Insgesamt verbuchte die Südwestindustrie im ersten Halbjahr preis- und arbeitstäglich bereinigt ein Auftragsminus von 15 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Nachfrageeinbuße aus dem Ausland (−16,2 %) fiel dabei stärker aus als im Inland (−13,2 %). Im Auslandsgeschäft ging die Nachfrage aus den Ländern der Eurozone (−16,6 %) etwas stärker zurück als die Nachfrage aus der Nicht-Eurozone (−16,0 %).

Die ProduktionS2 der Südwestindustrie liegt nach vorläufigen Angaben im Juni 2020 preis- und arbeitstäglich bereinigt noch um 12,6 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Gegenüber dem Vormonat Mai stieg der Produktionsausstoß preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt um 7,0 % an. Bezogen auf das erste Halbjahr 2020 lag die Industrieproduktion im Südwesten damit preis- und arbeitstäglich bereinigt um 15,4 % unter dem Vorjahresniveau.

Der reale (d.h. preisbereinigte) UmsatzS3 der Südwestindustrie lag nach vorläufigen Angaben im Juni 2020 arbeitstäglich bereinigt im Vorjahresvergleich noch mit 11,6 % im Minus. Das Umsatzminus fiel im Inlandsgeschäft (−10,5 %) schwächer aus als im Auslandsgeschäft (−12,5 %). Die negativen Impulse auf das Auslandsgeschäft waren aus den Ländern der Nicht-Eurozone (−12,6 %) vergleichbar mit denen aus der Eurozone (−12,1 %). Gegenüber dem Vormonat Mai konnte preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt ein Umsatzanstieg von 8,2 % verbucht werden. Insgesamt verzeichnete die Südwestindustrie im ersten Halbjahr 2020 preis- und arbeitstäglich bereinigt aber noch ein Umsatzminus von 15,6 % zum Vorjahreszeitraum. Die negative Umsatzentwicklung ging sowohl von den Inlandskunden (−14,1 %) als auch von den Auslandskunden (−16,9 %) aus. Im Auslandsgeschäft kamen die negativen Impulse aus der Eurozone (−17,8 %) und der Nicht-Eurozone (−16,4 %).

Die korrespondierenden Bundesergebnisse werden vom Statistische Bundesamt am 06.08.2020 (Auftragseingangs- und Umsatzindex) und 07.08.2020 (Produktionsindex) unter www.destatis.de veröffentlicht.

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