Weinheim: Neuer Kurpfalz-Krimi spielt auch teilweise in Weinheim – Vorstellung beim Krimifestival in der Pfalz

„Im Mausoleum ist noch Platz“

Weinheim/Haßloch. „Dieser Schlosspark hat einen Kräutergarten. Auf vier angelegten Terrassen kann der Duft der Heilpflanzen und Kräuter die Sinne verzaubern.“ So erklärt Gartenexperte Kurt Geitner den Kommissaren einen Teil des Weinheimer Schlossparks. Reiner Palzki und sein Chef Klaus P. Diefenbach, genannt KPD, sind begeistert – wenn auch ein bisschen abgelenkt. Denn eigentlich sind sie in Weinheim nicht, um durch Kräuterdüfte zu flanieren, sondern um einen Mord aufzuklären. Womöglich spielt das Mausoleum mit seiner schaurigen Gruft dabei eine Rolle!

„Ein Mörder aus Kurpfalz“ heißt der neueste Krimi des Pfälzer Autors Harald Schneider, der in diesen Tagen herausgekommen ist und beim 5. Krimifestival Kurpfalz am 14. März in Haßloch/Pfalz präsentiert wird. Der Roman, in dem schon zum 17. Mal der schrullige und von Schneider „geborene“ Kommissar Palzki ermittelt, ist ein Projekt der Touristikgemeinschaft Kurpfalz, deren Mitarbeiter und Mitglieder gleich selbst in Rollen geschlüpft sind.

Sie sind – nicht ohne Selbstironie – ein Teil des Falls. Denn bei einer Abendveranstaltung nach einem Seminar für Vermarktungsideen für die Region in einem Speyerer Hotel geschieht ein Mord. Palzki und „KPD“ haben gleich den Verdacht, dass die Tat etwas mit einem touristischen Highlight zu tun haben muss. Die Ermittler begeben sich auf eine Reise durch die Kurpfalz – auf Seite 231 führt sie ihr Weg nach Weinheim. Das zwölfte Kapitel trägt den Titel: „Es sind noch Plätze frei im Mausoleum.“

Kurpfalz-Touristikerin Julienne Matthias-Gund hat im letzten Jahr die Mitgliedsstädte nach besonderen Schauplätzen für den „Mörder aus Kurpfalz“ befragt. Pressesprecher Roland Kern empfahl daraufhin das Mausoleum im Schlosspark, das auch schon bei einem Weinheim-Krimi von Silke Ziegler eine Hauptrolle spielt. Praktischerweise für die Weinheim-Wirkung des Buchs besuchen die Kriminalisten den Schlosspark mit dem Botaniker Kurt Geitner, so dass der Leser auch noch Wissenswertes über die große Zeder und den angrenzenden Exotenwald erfährt. „Eins unterhaltsame und spannende Tourismuswerbung“, lobt Pressesprecher Roland Kern die Idee und die Umsetzung.

Der Roman, erschienen im Gmeiner Verlag ist auch im Weinheimer Buchhandel erhältlich.

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