Am Dienstagmorgen gegen 8:30 Uhr kam es auf der A6 zwischen dem Kreuz Viernheim und dem Kreuz Mannheim zu zwei aufeinanderfolgenden Auffahrunfällen. Ein 21-jähriger Smart-Fahrer war in Richtung Mannheim unterwegs, als er vom linken auf den mittleren Fahrstreifen wechseln wollte und dabei direkt vor eine 34-jährige VW-Fahrerin einscherte. Um eine Kollision zu verhindern, musste die Frau stark abbremsen, woraufhin ein nachfolgender Mercedes-Fahrer zu spät reagierte und ins Heck des VWs fuhr.
Die Unfallsituation setzte sich fort: Ein Sprinter-Fahrer leitete eine Gefahrenbremsung ein, konnte jedoch einen 56-jährigen Ford-Fahrer nicht verhindern, der mit seinem 3,5-Tonner auf das Heck des Sprinters auffuhr. Der Smart-Fahrer setzte seine Fahrt zunächst unerlaubt fort, konnte aber dank aufmerksamer Zeugen ermittelt werden. Ihm droht nun eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Glücklicherweise wurde bei den Unfällen niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt, der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme mussten der mittlere und rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Die Autobahnpolizei Mannheim führt die weiteren Ermittlungen zum Hergang und zur Haftung der Beteiligten fort.












