Bleiben Sie informiert  /  Dienstag, 09. Juni 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

17. Februar 2022 | Metropolregion, Natur & Umwelt

Aus der Serien besondere Bäume im Rhein-Neckar-Kreis: Der höchste Baum im Odenwald

Blick in die Krone der Riesendouglasie in Eberbach (Fotos Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis)

Völlig unscheinbar in Mitten einer Baumgruppe steht er im Eberbacher Stadtwald: der höchste Baum im Odenwald. Bei dem Riesen mit einer stattlichen Höhe von 64,77 Meter handelt es sich um eine Douglasie, die dort vor etwa 120 Jahren im Rahmen eines Eignungsversuchs gepflanzt wurde. Zum Vergleich: ein Hochhaus mit 20 Stockwerken hat in etwa die gleiche Höhe. In Deutschland belegt sie damit Platz zwei auf der Liste der höchsten Bäume und muss sich nur knapp einer Douglasie aus dem Freiburger Stadtwald geschlagen geben.

Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Baumart wird etwa seit dem 20. Jahrhundert in den deutschen Wäldern gepflanzt. Was zu dieser Zeit als Experiment galt, hat sich aus heutiger Sicht bewährt. Mittlerweile ist der Anteil der Douglasie in den deutschen Wäldern laut der dritten Bundeswaldinventur auf 2 Prozent angestiegen – das entspricht im waldreichen Deutschland einer Fläche von zirka 218.000 Hektar.

Aus waldbaulicher Sicht können sich Waldbesitzer und Förster darüber freuen, denn die Douglasie übersteht trockenere Phasen, wie sie in Zeiten des Klimawandels häufiger auftreten, besser als beispielsweise die Fichte. Auf dem Holzmarkt wird sie besonders für ihre Dauerhaftigkeit geschätzt und erfährt aktuell eine hohe Nachfrage.

„Wir sind natürlich stolz, so einen besonderen Baum bei uns im Stadtwald zu haben“, berichtet der zuständige Förster Hubert Richter. „Wir gehen davon aus, dass der Baum so gut wachsen konnte, weil er durch seinen Standort besonders gut mit Wasser versorgt wird. Außerdem steht und stand die Douglasie immer sehr eng an den anderen Artgenossen dran, da schieben sie sich im Kampf ums Licht immer weiter nach oben“, weiß der Förster.

Wer den als Naturdenkmal ausgewiesenen Baumriesen gerne mit eigenen Augen bestaunen möchte, kann den genauen Standpunkt im Internet herausfinden oder findet über die UTM-Koordinaten 49°28’43.8″N 8°58’57.1″E den Weg dorthin. Ein Hinweisschild vor Ort hilft beim Auffinden.

Quelle: Landratsamt RNK

Das könnte Sie auch interessieren…

Verkehrsunfall mit verletzter Person und erheblichem Sachschaden

Rotlichtverstoß führt zu Unfall in Schwetzingen – eine Person leicht verletzt Am späten Samstagvormittag kam es in Schwetzingen zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person und erheblichem Sachschaden. Ein 36-jähriger Fahrer eines Sattelzugs war gegen...

Mehrere Sachbeschädigungen auf Firmengelände

Mehrere Sachbeschädigungen an Spedition und Fahrzeugen – Zeugen gesucht In der Hardtstraße kam es am frühen Sonntagmorgen zwischen 1.30 Uhr und 2 Uhr zu mehreren Sachbeschädigungen an einem Speditionsgebäude sowie an abgestellten Fahrzeugen. Nach bisherigen...

Verdacht der Brandstiftung in einer Heidelberger Schule – Zeugenaufruf

Mehrere Brände auf Schulgelände in Heidelberg-Handschuhsheim – Polizei sucht Zeugen In den frühen Morgenstunden des 7. Juni 2026 kam es auf einem Schulgelände in der Berliner Straße im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim zu mehreren Bränden. Ein Zeuge meldete gegen...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

MaNa informiert