Mehr als 46 Kilogramm Drogen sichergestellt: 44-Jähriger in Mannheim in Untersuchungshaft
Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Mannheim haben Ermittler große Mengen an Betäubungsmitteln sichergestellt. Ein 44-jähriger italienischer Staatsangehöriger steht im Verdacht, unerlaubt mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gehandelt zu haben. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.
Wie die Staatsanwaltschaft Mannheim und das Polizeipräsidium Mannheim in einer gemeinsamen Pressemitteilung mitteilten, führten intensive verdeckte Ermittlungen der Ermittlungsgruppe Rauschgift zu dem Tatverdächtigen.
Bei der Durchsuchung seiner Wohnung am Dienstagmorgen fanden die Ermittler insgesamt 43,72 Kilogramm Marihuana, 1,85 Kilogramm Haschisch sowie 432 Gramm Kokain. Darüber hinaus wurden 3.300 Euro Bargeld, eine Luxusuhr, eine Geldzählmaschine, zwei gefälschte Führerscheine und weitere Beweismittel sichergestellt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim erließ das Amtsgericht Mannheim am 28. Oktober 2026 einen Haftbefehl gegen den 44-Jährigen. Noch am selben Tag wurde der Tatverdächtige einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Nach Eröffnung des Haftbefehls wurde dieser in Vollzug gesetzt. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Ermittlungsgruppe Rauschgift des Polizeipräsidiums Mannheim dauern an. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.










