7. Regenbogenempfang Stadt Mannheim 2022

Queere Geschichte im Mittelpunkt des 7. städtischen Regenbogenempfangs

Der Regenbogenempfang der Stadt Mannheim fand am 23. Juni 2022 zum ersten Mal im Rahmen des international gefeierten Pride Monats Juni statt. Unter dem Motto „Blick in die Mannheimer Geschichte“ richtete sich das Augenmerk des diesjährigen Empfangs auf die Verwurzelung und das Engagement der queeren Community vor Ort, aber auch auf die Spuren der Ausgrenzung und Gewalt.

Viele Menschen machen sich für ein gelingendes Zusammenleben in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft in Mannheim stark. Beim 7. Regenbogenempfang im MARCHIVUM wurden die bisherigen Erfolge gefeiert und die noch weiteren Herausforderungen in den Blick genommen. Zu diesem Anlass bedankte sich die Stadt Mannheim bei allen Menschen, die sich stetig für ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt und die Chancengleichheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen, queeren und nicht-binären Menschen in Mannheim engagieren.

„Die Ausrufung der Stadt Mannheim zum Freiheitsraum für LGBTIQ-Personen im vergangenen Jahr durch den Gemeinderat ist ein wichtiger Schritt, um die strategischen Ziele des Leitbilds ‚Mannheim 2030‘ zu erreichen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz in seiner Rede. Das dritte strategische Ziel hält fest, dass LSBTI-Personen im Jahr 2030 selbstverständlicher und wertgeschätzter Teil der Stadtgesellschaft sind und frei von Diskriminierung in Mannheim leben können. „Das große zivilgesellschaftliche Engagement von Seiten der queeren Community trägt maßgeblich zum Klima der Offenheit und Akzeptanz in Mannheim bei. Der Regenbogenempfang ist der Dank an alle, die sich dafür engagieren“, so Kurz.

Als weiteres sichtbares Zeichen der Solidarität der Stadt Mannheim mit den queeren Communities beschrieb Kurz die Beflaggung des Rathaus E5 und des Technischen Rathaus Mannheim mit je einer Regenbogenflagge für die Dauer des Pride Month, die der Gemeinderat ebenfalls 2021 beschlossen hat. Während des Pride Monats werben queere Menschen verstärkt für mehr gesellschaftliche Akzeptanz und feiern die Vielfalt der Gesellschaft. „Zur Unterstützung des Pride Monats wird der Regenbogenempfang zukünftig im Juni stattfinden“, erklärte Kurz.

Dem schwulen Chor RosaKehlchen e. V. dankte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz für sein 30-jähriges gesellschaftliches Engagement. Mit einer Urkunde wurde dessen bedeutender Beitrag für ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt geehrt. Das Programm des Abends wurde von musikalischen Beiträgen der RosaKehlchen umrahmt.

Passend zum diesjährigen Motto des Regenbogenempfangs „Blick in die Mannheimer Geschichte“ stellten Dr. Andreas Schenk und das Projektteam des MARCHIVUM das Buchprojekt „QUEER IM LEBEN! Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in Geschichte und Gegenwart der Rhein-Neckar-Region“ vor.

Im Foyer des MARCHIVUM präsentierten im Anschluss vier Projekte der Zivilgesellschaft ihre Arbeit zum Thema Queere Geschichte. Die vier Projekte umfassten die „Lesbisch-schwule Geschichtswerkstatt Mannheim Heidelberg Ludwigshafen“, das Forschungskooperationsprojekt „Alleinstehende Frauen“, „Freundinnen“, „Frauenliebende Frauen“ – Lesbische Lebenswelten im deutschen Südwesten (ca. 1920er-1970er Jahre), das „Projekt Human Library“ sowie das Projekt 100% Mensch „WE ARE PART OF CULTURE“.

Quelle: Stadt Mannheim

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