Adler Mannheim verabschieden sieben Spieler – umfangreicher Kaderumbruch nach Saisonende
Die Adler Mannheim haben nach Abschluss der Saison mehrere personelle Entscheidungen getroffen und sieben Spieler offiziell verabschiedet. Wie der Club nach den finalen Abschlussgesprächen mitteilte, werden Torhüter Johan Mattsson, William Worge Kreü, Brendan O’Donnell, Kevin Bicker, Alex Ruuttu sowie die Torhüter Leon Willerscheid und Kimi Saffran künftig nicht mehr zum Kader gehören.
Besonders der schwedische Schlussmann Johan Mattsson hinterlässt sportlich eine markante Bilanz. Der 34-Jährige kam kurz vor der Saison zu den Adlern und überzeugte mit stabilen Leistungen in der Hauptrunde sowie in den Playoffs. Mit einem Gegentorschnitt von 2,31 und einer Fangquote von über 91 Prozent zählte er zu den zuverlässigsten Torhütern der Liga und verzeichnete zudem drei Shutouts.
Die beiden Backup-Goalies Willerscheid und Saffran blieben dagegen ohne Pflichtspieleinsatz, integrierten sich jedoch laut Clubangaben gut ins Mannschaftsgefüge.
In der Defensive kam William Worge Kreü erst gegen Ende der Hauptrunde zum Team und absolvierte insgesamt 17 Spiele inklusive Playoffs, in denen er mit solider Defensivarbeit überzeugte und auch offensiv punktete.
Im Sturm gehörten Brendan O’Donnell und Alex Ruuttu zu den nachverpflichteten Kräften während der Saison. O’Donnell steuerte in 23 Hauptrundenspielen neun Scorerpunkte bei, während Ruuttu lediglich einen Playoff-Einsatz verbuchte.
Auch Kevin Bicker, der im Laufe der Saison nach Mannheim wechselte, wurde durch eine Verletzung früh zurückgeworfen und kam nicht mehr zum Einsatz.
Mit den Abgängen vollziehen die Adler nach einer intensiven Spielzeit einen spürbaren personellen Umbruch, der die Grundlage für die Kaderplanung der kommenden Saison bildet.











