Ungarische Lebensfreude im Museum: Auftakt von „Museum frei Haus“ 2026
Mit einem stimmungsvollen Workshop- und Tastingabend ist die Veranstaltungsreihe „Museum frei Haus“ erfolgreich in das Jahr 2026 gestartet. Unter dem Motto „Pápa erleben – Ein Abend ungarischer Lebensfreude“ lud das Museum am Samstag, 10. Januar, zu einer intensiven Begegnung mit der ungarischen Partnerstadt Pápa ein. Die Veranstaltung markierte zugleich den Auftakt der beliebten Reihe, die auch in diesem Jahr fortgeführt wird. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, Kultur, Handwerk und Genuss aus Ungarn hautnah zu erleben.
Besonders hochrangig war die Teilnahme der Vertreter beider Städte: Oberbürgermeister Matthias Steffan begrüßte gemeinsam mit Bürgermeister Attila Gröber aus Pápa die Gäste. Auch Katalin Boros, Städtepartnerschaftsbeauftragte aus Pápa, nahm teil und unterstrich den persönlichen und lebendigen Charakter der langjährigen Verbindung zwischen Schwetzingen und Pápa. Die Veranstaltung zeigte die enge Partnerschaft und das gegenseitige Interesse der beiden Kommunen an kulturellem Austausch.
Bereits zu Beginn des Abends wurden die Gäste auf eine virtuelle Reise nach Ungarn mitgenommen. Ein hochwertiger Imagefilm vermittelte eindrucksvoll die Geschichte, Kultur und das Lebensgefühl der Stadt Pápa. Dabei wurde die gewachsene Partnerschaft zwischen Schwetzingen und Pápa anschaulich erlebbar gemacht. Die multimediale Einführung bereitete die Besucher optimal auf die anschließenden Praxisangebote vor.
Im Zentrum des Abends stand ein Handwerksworkshop: Dr. Méri Edina vom Blaudruck-Museum in Pápa führte fachkundig in die traditionelle ungarische Blaudrucktechnik ein. Das jahrhundertealte, von der UNESCO anerkannte Kulturerbe wurde in einer anschaulichen Vorführung präsentiert. Die Teilnehmenden konnten anschließend selbst kleine Motive gestalten und so einen direkten Zugang zu dieser traditionsreichen Technik gewinnen.
Für den genussvollen Abschluss sorgte ein exklusives ungarisches Weintasting. Tamara Naszer vom Weingut Tornai präsentierte mit viel Fachkenntnis charaktervolle ungarische Weine. Das Tasting entwickelte sich zu einem kommunikativen Höhepunkt des Abends und bot reichlich Gelegenheit für Austausch unter den Gästen. Die Kombination aus Kultur, Handwerk und kulinarischem Genuss machte den Abend zu einem besonderen Erlebnis.
Museumsleiter Lars Maurer zeigte sich sehr zufrieden: „‚Museum frei Haus‘ holt Menschen dort ab, wo sie sind – mitten im Leben. Der ungarische Abend war ein idealer Start ins neue Jahr, weil er Kultur, Handwerk, Begegnung und Genuss auf besondere Weise miteinander verbunden hat.“ Die bewusst kleine Teilnehmerzahl trug zu einer persönlichen Atmosphäre bei und ermöglichte intensive Gespräche. Der Auftakt verdeutlicht den Anspruch der Reihe, Stadtgeschichte und internationale Partnerschaften auf hochwertige und gleichzeitig niederschwellige Weise erlebbar zu machen.
Fotonachweis: Stadt Schwetzingen












