Aus dem Technischen Ausschuss vom 25. Februar 2026
Aufstellungsbeschluss für Bebauungsplan „Ensemble Pförtnerhäuschen“
Der Technische Ausschuss hat die Einleitung des Verfahrens für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 99 „Ensemble Pförtnerhäuschen“ vorberaten. Ziel ist es, die planungsrechtliche Grundlage für die Revitalisierung des historischen Bereichs rund um das ehemalige Pförtnerhäuschen im Süden des früheren Bundesbahnausbesserungswerks Süd zu schaffen.
Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude, das stark sanierungsbedürftig ist, soll umfassend instandgesetzt werden. Geplant ist die Nutzung als Vinothek mit Weinhandel und Gastronomieanteil. Ergänzend soll ein moderner „Spiegelbau“ als Bürogebäude und Firmensitz entstehen. Beide Gebäude bleiben gewerblich genutzt. Außerdem sind Stellplätze und eine gestalterisch aufgewertete Außenanlage vorgesehen – mit Grünflächen, Sandsteinmauern und einem beleuchteten, von Bäumen gesäumten Fahrradweg. So entsteht ein attraktiver öffentlicher Raum.
Der rund 3.400 Quadratmeter große Geltungsbereich liegt im Süden des ehemaligen Bundesbahnausbesserungswerks an der Werkstraße. Das Gebiet ist im Flächennutzungsplan des Nachbarschaftsverbands Heidelberg-Mannheim als gewerbliche Baufläche ausgewiesen und kann zeitnah entwickelt werden. Durch die Ausgliederung aus dem bisherigen Bebauungsplanverfahren Nr. 100 „Bundesbahnausbesserungswerk Süd“ soll die Fläche schneller baureif gemacht werden.
Der endgültige Beschluss über die Aufstellung des Bebauungsplans wird in der Gemeinderatssitzung am 11. März 2026 erfolgen.











