Ausstellung „Seit’s um Geld geht“ in den REM

2022 feiert die Sparkasse Rhein Neckar Nord ihr 200-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass präsentiert sie in Zusammenarbeit mit den Reiss-Engelhorn-Museen die Sonderausstellung „Seit’s um Geld geht“. Besucherinnen und Besucher tauchen vom 17. Juli bis 27. November 2022 in die ereignisreiche Geschichte des Traditionshauses ein – von den Anfängen in Mannheim und Weinheim bis zum Blick in die Zukunft. Die Sparkassengeschichte wird dabei immer im Kontext der Geschichte von Stadt und Region betrachtet. Auch dunkle Kapitel wie die NS-Zeit oder der Mannheimer Sparkassen-Skandal in den 1990er Jahren werden beleuchtet.

Am 18. Juli 1822 öffnete die Sparkasse in Mannheim erstmals ihre Tore – gut 44 Jahre später das Pendant in Weinheim. Heute ist kaum eine Marke so bekannt wie die „Sparkasse“. Das rote Sparkassen-S begegnet Menschen in jedem Alter – sei es beim ersten Girokonto, bei der Baufinanzierung oder bei der Altersvorsorge. Egal ob im Arbeits- oder Privatleben, die Sparkasse ist überall zu finden. Im Mittelpunkt der multimedialen Schau steht die Frage, warum die Sparkasse so bekannt ist und was sie genau ausmacht – von der Organisation bis zum kulturellen und sozialen Engagement. Außerdem zeigt sie, wie sich gesellschaftliche Vorstellungen über das Sparen, die Vorsorge oder die Arbeitswelt im Laufe der Zeit gewandelt haben.

„200 Jahre Sparkasse sind auch 200 Jahre Stadt- und Regionalgeschichte. Städte, Gemeinden und Sparkassen hängen eng miteinander zusammen. Immerhin waren wir in Mannheim zum Beispiel zunächst Teil der Stadtverwaltung. Mit den Städten und Gemeinden in unserem Geschäftsgebiet wächst im Laufe der Jahrhunderte auch unsere Sparkasse. Welchen Beitrag wir seither für die Stadt und die Region, die Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger leisten, zeigen wir in der Ausstellung anhand von Wirkungskreisen: Sparen und Vorsorge für die Bevölkerung, Entwicklung und Ausbau kommunaler Infrastruktur für die schnell wachsenden Städte und Gemeinden, Wiederaufbau nach Krieg und Zerstörung, Förderung der regionalen Wirtschaft und Vermögensaufbau für die Menschen, die hier leben und arbeiten. Auch die unangenehmen Themen sparen wir nicht aus: Sowohl unsere Rolle im Nationalsozialismus als auch die Geschichte zur Fusion um die Jahrtausendwende arbeiten wir auf. Von 1822 bis heute – mit allen Höhen und Tiefen“, sagt Sparkassen-Chef Stefan Kleiber zum Konzept der Ausstellung, die gemeinsam mit der Mannheimer Geschichtsagentur H&C Stader erarbeitet wurde.

Die Ausstellung vereint zahlreiche Fotos, Filme, Werbeplakate und Originalobjekte des Sparkassenlebens. Neben klassischen Sparbüchern und Spardosen verdeutlichen historische Büroutensilien und technische Helfer, wie sich der Alltag für Sparkassenmitarbeitende und Kunden verändert hat. Zeitzeugen erzählen von ihrer persönlichen Sparkassengeschichte aus Mannheim, Weinheim und der Region. Dabei kommen ehemalige und aktuelle Mitarbeitende, der Oberbürgermeister Mannheims Peter Kurz, Verwaltungsratsmitglieder, Privat- und Geschäftskunden und bekannte Mannheimer Persönlichkeiten zu Wort. Medienstationen laden spielerisch zum Mitmachen und Entdecken ein. Mit ihrer Hilfe gehen Besucherinnen und Besucher vielen Fragen auf den Grund: Was sind die Ursprünge der Sparkasse? Was sind ihre Aufgaben? Wie hat sich das Sparen verändert? Wer war Kunde bei der Sparkasse, wer ist es heute? Wie sahen die Sparkassenfilialen früher aus?

Die Sonderausstellung „Seit’s um Geld geht – 200 Jahre Sparkasse Rhein Neckar Nord“ ist vom 17. Juli bis 27. November 2022 im Museum Weltkulturen D5 der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim zu sehen. Weitere Informationen unter:

https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/200-jahre-sparkasse-rhein-neckar-nord/

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