Schwerpunktkontrolle gegen Poser-Szene: Vier Fahrzeuge sichergestellt
Mit einer gemeinsamen Schwerpunktkontrolle haben das Polizeipräsidium Mannheim und der städtische Ordnungsdienst erneut gegen die Poser- und illegale Tuningszene in der Mannheimer Innenstadt vorgegangen. Ziel der Aktion am Freitagabend, 17. Juli, war es, rücksichtsloses Fahrverhalten, unnötigen Fahrzeuglärm und technische Manipulationen konsequent zu ahnden.
Die Polizei kontrollierte insgesamt 108 Fahrzeuge und 136 Personen. Dabei wurden 18 Verstöße wegen unnötiger Lärm- und Abgasbelästigung sowie 14 Fahrzeuge mit unzulässigen technischen Veränderungen festgestellt. Vier Fahrzeuge wurden sichergestellt, fünf Verkehrsteilnehmer durften ihre Fahrt nicht fortsetzen.
Auch der städtische Ordnungsdienst war im Einsatz und führte Geschwindigkeitsmessungen sowie Kontrollen des ruhenden Verkehrs durch. Insgesamt wurden 237 Geschwindigkeitsüberschreitungen und 135 Parkverstöße registriert.
Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte zahlreiche weitere Verkehrsverstöße fest. Dazu gehörten 21 Verstöße gegen die Gurtpflicht, 16 Fälle verbotener Handynutzung am Steuer, 13 Mängelberichte, drei nicht verkehrssichere Fahrzeuge sowie zwei Fahrzeuge mit überfälliger Hauptuntersuchung. Außerdem wurde ein Fahrer ohne erforderliche Mofa-Fahrerlaubnis kontrolliert.
Nach Angaben der Behörden dienen die regelmäßigen Schwerpunktkontrollen nicht nur der Ahndung illegaler Fahrzeugumbauten, sondern vor allem der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Reduzierung von Lärmbelästigungen in der Innenstadt. Weitere gemeinsame Kontrollen von Polizei und Ordnungsdienst sind bereits geplant.











