Online-Beteiligung vom 21. September bis 11. Oktober
Die Stadt Heidelberg möchte das Carsharing-Angebot im Stadtgebiet weiter ausbauen. Wo werden zusätzliche Stellplätze benötigt? Welche Fahrzeugtypen sollten dort zur Verfügung stehen? Dazu können alle Interessierten vom 21. September bis 11. Oktober 2026 ihre Vorschläge in einer Online-Karte eintragen. Die Ergebnisse fließen in das neue Carsharing-Konzept der Stadt ein.
Ziel des Konzepts ist es, ein stadtweites Netz von Carsharing-Standorten zu entwickeln und damit die Grundlage für den schrittweisen Ausbau des Angebots zu schaffen. Derzeit gibt es auf städtischem Grund rund 70 Carsharing-Stellplätze mit rund 140 Fahrzeugen. Diese werden von der stadtmobil Rhein-Neckar AG betrieben.
Wo werden zusätzliche Carsharing-Angebote gebraucht?
Über die Online-Karte können Bürgerinnen und Bürger Standorte markieren, an denen sie sich ein Carsharing-Angebot wünschen. Ergänzend können sie angeben, welche Fahrzeugtypen dort benötigt werden, sowie eigene Hinweise, Wünsche und Erfahrungen einbringen. Die Beteiligung ist unter www.carsharing-hd.de erreichbar.
Die Stadt möchte damit die Erfahrungen und konkreten Mobilitätsbedürfnisse der Menschen vor Ort in die weitere Planung einbeziehen. Die eingegangenen Vorschläge werden fachlich geprüft und mit der datengestützten Planung des künftigen Stationsnetzes abgeglichen. Ein eingetragener Standort bedeutet dabei nicht automatisch, dass dort später ein Carsharing-Stellplatz eingerichtet wird. Die Vorschläge bilden vielmehr eine Grundlage für die weitere Planung.
Carsharing als Ergänzung zu Bus, Bahn, Rad und Fußverkehr
Carsharing kann das bestehende Mobilitätsangebot ergänzen, etwa für größere Einkäufe, flexible Fahrten, Ausflüge oder Transporte, für die ein Auto benötigt wird. Ein gut ausgebautes Angebot kann es Menschen erleichtern, auf ein eigenes oder zusätzliches Auto zu verzichten. Werden dadurch private Fahrzeuge ersetzt und wird Carsharing mit Fußverkehr, Fahrrad und öffentlichem Nahverkehr kombiniert, kann dies zugleich dazu beitragen, den Parkdruck, das Verkehrsaufkommen und die verkehrsbedingten CO₂-Emissionen zu reduzieren.
Wie geht es nach der Beteiligung weiter?
Nach Ende der Beteiligung werden die eingegangenen Hinweise ausgewertet. Das Carsharing-Konzept soll anschließend den zuständigen politischen Gremien zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden.
Darauf aufbauend ist ein Verteilungsverfahren für die Carsharing-Stellplätze vorgesehen. Die Umsetzung des erweiterten Stationsnetzes soll voraussichtlich ab Mitte 2027 schrittweise beginnen.
Die Stadt wird die Umsetzung begleiten und evaluieren. Dabei soll unter anderem untersucht werden, wie das erweiterte Angebot angenommen wird und welche Auswirkungen es auf die Mobilität in Heidelberg hat. Die Erkenntnisse sollen in die langfristige Weiterentwicklung des Carsharing-Angebots einfließen.
Quelle: Stadt Heidelberg









