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CO2 -Neutralität im Rathaus: Stadt macht sich auf den Weg

13. November 2024 | Das Neueste, Natur & Umwelt, Schwetzingen

Projektförderung des Landes ermöglicht den Einstieg in die erforderlichen Grundlagen

Die Stadtverwaltung intensiviert ihre Anstrengungen, um das Ziel Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 einzuhalten. Dafür erhält die Stadt finanzielle Unterstützung vom Land Baden-Württemberg aus dem Förderprogramm Klimaschutz-Plus. Konkret bezuschusst werden für drei Jahre eine Personalstelle „Beauftragte/r für die klimaneutrale Kommunalverwaltung“, begleitende externe Beratungen und Sachkosten. Annette Zinecker, Mitarbeiterin im städtischen Amt für Stadtentwicklung, widmet sich seit dem 01.07.2024 für die nächsten drei Jahren dieser Aufgabe.

Am 1. Februar 2023 hat der Landtag von Baden-Württemberg das Klimaschutzgesetz verabschiedet, welches eine deutliche Reduktion der Treibhausgasemissionen sowie eine klimaneutrale Verwaltung bis 2040 zum Ziel hat. Bereits im Jahr 2022 beschloss der Gemeinderat der Stadt Schwetzingen einstimmig die Kooperation mit dem Rhein-Neckar-Kreis, um vergleichbare Klimaziele zu erreichen. Insgesamt soll die Vorbildwirkung der öffentlichen Hand damit gestärkt werden.

Was sind die Schritte?

Im ersten Schritt wird eine umfassende Treibhausgasbilanz für alle relevanten Verwaltungsbereiche erstellt, die der direkten Entscheidungs- und Weisungshoheit der Kommune unterliegen. Auf dieser Basis entwickelt die Stadt mit den involvierten Ämtern einen Reduktionspfad, um die jährlichen Emissionen um durchschnittlich 14% zu senken und bis 2030 eine 80-prozentige Einsparung zu erreichen. Ein begleitender Maßnahmenkatalog wird zeigen, wie die Einsparungen konkret Schritt für Schritt erreicht werden können. Im Fokus steht die Reduzierung des Strom- und Wärmeverbrauchs in den Verwaltungsgebäuden durch Einsparungen und Sanierungsmaßnahmen sowie die Umstellung der kommunalen Fahrzeugflotte auf klimaneutrale Alternativen. Damit diese Maßnahmen auch umgesetzt werden, sind Handlungswille und finanzielle Mittel notwendig. Diese Investitionen sind nicht nur für den Klimaschutz und somit dem Erhalt einer lebensfreundlichen gesunden Umwelt unabdingbar, sondern sparen auch Energiekosten ein, die vor allem den -Preisdurch den steigenden CO2-Preis immer weiter ansteigen und das Haushaltsbudget zukünftig immer mehr belasten werden.

Regelmäßige Treibhausgasbilanzen sollen zeigen ob mit den bereits umgesetzten und den noch geplanten Maßnahmen die Stadtverwaltung auf Kurs bleibt oder ob zusätzliche Maßnahmen notwendig sind, um die Klimaziele einzuhalten.

Die Maßnahme wird gefördert vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.“

Quelle: Stadt Schwetzingen

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