Zu Gast: Der Leica Oskar Barnack Award in den Reiss‑Engelhorn‑Museen
Die international renommierte Auszeichnung Leica Oskar Barnack Award (LOBA) ist vom 14. April bis 14. Juni 2026 im Atrium der rem‑Stiftungsmuseen in C4,12 in Mannheim zu sehen. Der Preis zählt zu den bedeutendsten internationalen Fotopreisen und zeichnet herausragende fotografische Arbeiten aus, die sich mit dem Verhältnis von Mensch und Umwelt beschäftigen.
In der Ausstellung werden rund 50 Arbeiten präsentiert, darunter die beiden Gewinnerbeiträge des LOBA 2025 sowie ausgewählte Positionen aus der Shortlist. Die Werke zeigen in eindrucksvollen Motiven gesellschaftlich relevante Themen und aktuelle Tendenzen der zeitgenössischen Fotografie.
In der Hauptkategorie des LOBA 2025 erhielt der in Venezuela geborene und in Mexiko lebende Fotograf Alejandro Cegarra den Award für seine Schwarz‑Weiß‑Serie The Two Walls, in der er die schwierigen Bedingungen im Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA dokumentiert.
In der Kategorie „Newcomer“ wurde Serghei Duve ausgezeichnet. Der in Moldawien geborene deutsche Fotograf beleuchtet in seiner Serie Bright Memory die persönlichen und familiären Verflechtungen in das international nicht anerkannte Gebiet Transnistrien.
Weitere Fotografien in der Ausstellung stammen von Nominierten wie Lynsey Addario, Arlette Bashizi, Xiangjie Peng und Gideon Mendel. Deren Serien thematisieren zum Beispiel die Folgen von Krieg und Krankheit, die wachsenden Freiheiten queerer Communities oder die Auswirkungen von Klimakrisen.
Foto: Alejandro Cegarra: Ein Migrant läuft auf einem geparkten Güterzug, der als „Die Bestie“ bekannt ist. Am Stadtrand von Piedras Negras, Mexiko 2023. // Aus der Serie „The Two Walls“ // © Alejandro Cegarra/LOBA 2025












