Der Mannheimer Hafen, Hanf früher und CBD Öl heute

Einzigartig vielseitig, was sich alles aus Hanf herstellen lässt.

Selbst Biokraftstoff lässt sich aus Hanf herstellen. Hanföl als technisches Öl findet auch in der Industrie Anwendung.

CBD Öl ist heute in aller Munde, das Thema CBD bringt Hanf wieder in’s Gespräch.

Mannheimer Hafen CBD Oel

Hanf war einst, ebenso wie heute die fossilen Brennstoffe, Grundlage für den Welthandel.

Der Schmierstoff, der die Weltwirtschaft dazu bringt, wie geschmiert zu laufen.

In einer Zeit in der die Segelschiffe den Handel über die Wasserwege bestimmte, waren Produkte wie Segel und Taue sehr gefragt. Und die besten Stoffe für Segel und Schiffstau boten damals die Hanffasern.

Der Mannheimer Hafen ist von jeher ein Umschlagplatz für die verschiedensten Waren. Hanf und Hanfgarn sowie säckeweise Hanfsamen zählten einst zu den üblichen Waren am Hafen.

Im Mannheimer Hafen gab es um 1900 einen enormen Bedarf an Säcken. Bedingt wurde dieser durch die zahlreichen Mühlen und die chemischen Industriebetriebe. Die Sack- und die Juteindustrie war um die Jahrhundertwende deshalb eine florierende Branche.

Am Mannheimer Hafen siedelten viele Unternehmen an. Vom Tabakhandel am Industriehafen Mannheim bis zu Ölmühlen und Ölfabrik sowie Lagerstätten für Ölsaaten.

Beachtlich auch die Geschichten der Unternehmen und der damaligen Wirtschaft insgesamt. So stößt man auf längst vergessene Berufe und Branchen. Eine Seilindustrie entstand, Seilfabriken stellten in Mannheim Hanfseile ebenso wie Drahtseile her. Taue aus Mannheim sind am Ende des 19. Jahrhunderts ein Exportschlager und ein Qualitätsbegriff in aller Welt.

Mannheimer Unternehmensgeschichten: Mechanische Hanf- und Drahtseilfabrik Gebrüder Fingado GmbH, die Aktiengesellschaft für Seilindustrie vormals Ferdinand Wolff oder die Sackfabrik Blumenstein am Industriehafen seien erwähnt. Ebenso die Ölmühle Bunge – Verein Deutscher Ölfabriken Mannheim (VDO) – diese Anlage gilt nicht nur als bedeutendes Zeugnis industrieller Architektur zwischen den Weltkriegen, sondern war 1929 das größte Saaten-Silo Europas. 

Mannheim, dessen Hafen, der Endpunkt der Großschifffahrt auf dem Rhein, wandelte sich vom Warenumschlagplatz zum Industriehafen und begründete damit seine Stellung als einer der bedeutendsten Binnenhäfen Europas.

1825 hatte das erste Dampfschiff auf dem Rhein in Mannheim angelegt. 1828 wurde in Mannheim ein Freihafen eingerichtet. 1840 erfolgte die Einweihung des Rheinhafens. Ein für Dampfschiffe berechneter Großhafen mit einer Wasserfläche von 2,5 Hektar und einer Kailänge von über drei Kilometern.

Mannheim verdankt sein Wachstum in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vorwiegend dem Handel und weniger der Industrie. Diese stellte zunächst eher eine Einzelerscheinung dar. Die günstige geographische Lage der Stadt Mannheim beförderte den Handelsverkehr mit Frankreich und der Schweiz, und um den entstehenden Großhafen am Rhein siedelten sich ab der Mitte des Jahrhunderts rasch auch Großunternehmen an.

Schon 1821 hatte die Stadt fast 20.000 Einwohner gezählt, Im Jahr 1880 wurden bereits über 53.000 Einwohner verzeichnet, und 1896 überschritt Mannheim dann die Grenze von 100.000 Einwohnern. Damit wurde Mannheim zur Großstadt, in den ersten Jahren des folgenden Jahrhunderts sollte es ein noch deutlicheres Wachstum erleben. So waren es 1900 bereits 141 .000 Einwohner.

Aktuell zählt Mannheim eine Bevölkerung von 309.370 (Stand 2019). Und es sind heute knapp 500 Unternehmen im Hafengebiet angesiedelt, die circa 20.000 Arbeitsplätze bieten. Im Jahr 2019 wurden 7,8 Mio. t Güter wasserseitig umgeschlagen. 

 

Quellen:

Landesarchiv BW: Wege aus der Armut

Rhein-Neckar-Industriekultur

Mehr zum Mannherimer Hafen:

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