Der Freundeskreis Schwetzinger Museum (FSM) e. V. und „Museum frei Haus“ laden am Donnerstag, 11. Juni um 18 Uhr zu einem kostenfreien Vortrag im Palais Hirsch ein. Unter dem Titel „Die Schwetzinger Wiesen und ihre Kleindenkmäler“ stehen historische Wasserbaukunst und kulturgeschichtliche Spuren einer heute wenig bekannten Kulturlandschaft im Mittelpunkt.
Die Referenten Dr. Volker Kronemayer und Karl-Heinz Monshausen geben dabei Einblicke in die Entwicklung der Schwetzinger Wiesen, die sich zwischen Brühler Ortsrand und Rhein erstrecken und seit dem 18. Jahrhundert durch ein ausgeklügeltes Be- und Entwässerungssystem geprägt sind. Dieses historische Kanalsystem, dessen Ursprünge auf die Jahre 1760/1761 zurückgehen, ist in Teilen bis heute erhalten und dokumentiert die einstige wasserbauliche Bedeutung des Gebiets.
Besonderes Augenmerk gilt den sogenannten Kleindenkmälern, die im Rahmen eines Projekts des Rhein-Neckar-Kreises systematisch erfasst wurden. Der Verein für Heimat- und Brauchtumspflege Brühl/Rohrhof e. V. beschäftigt sich seit 2022 intensiv mit der Aufarbeitung dieser Strukturen und hat hierzu bereits mehrere Publikationen vorgelegt. Die Ergebnisse der aktuellen Forschungen sollen im Laufe des Sommers veröffentlicht werden.
Im Anschluss an den Vortrag wird Dr. Volker Kronemayer mit dem „Luise-von-Degenfeld-Preis“ des FSM e. V. für seine Verdienste um die Stadt- und Regionalgeschichte ausgezeichnet. Der Eintritt ist frei, im Anschluss sind die Gäste zu einem Umtrunk eingeladen. Eine Anmeldung wird empfohlen.
Anmeldung und Kontakt: Lars Maurer, Museumsleiter der Stadt Schwetzingen, E-Mail: [email protected], Telefon: 06202 / 87 – 468
Der Vortrag findet im Palais Hirsch (Schlossplatz 2, 68723 Schwetzingen) statt.
Hier die Veranstaltung im Überblick:
- Vortrag „Die Schwetzinger Wiesen und ihre Kleindenkmäler“: Donnerstag, 11.06.2026, 18:00 Uhr – 19:30 Uhr
- Anmeldung über Lars Maurer, [email protected] oder telefonisch unter 06202 / 87 468.
- Palais Hirsch, Schlossplatz 2, 68723 Schwetzingen
Fotonachweis: Dr. Volker Kronemayer und Karl-Heinz Monshausen












