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Dorfpride 2026 in Eppelheim

18. Mai 2026 | Allgemeines, Heidelberg, Leitartikel

Eppelheim

Dorfpride 2026 in Eppelheim setzt starkes Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt

Mit rund 1.500 Teilnehmenden hat die Dorfpride am 16. Mai in Eppelheim die Pride-Saison in Baden-Württemberg eröffnet und ein deutliches Zeichen für queere Sichtbarkeit, Solidarität, Vielfalt und demokratischen Zusammenhalt gesetzt.

Trotz wechselhaften Wetters beteiligten sich zahlreiche Menschen aus der gesamten Region an der Demonstration sowie dem umfangreichen Rahmenprogramm. Nach Angaben des Organisationsteams verlief die Veranstaltung friedlich, respektvoll und in einer offenen Atmosphäre.

Politische Kundgebung und Demonstrationszug

Bereits ab 12 Uhr trafen sich Besucherinnen und Besucher zum Meet & Greet vor der Rudolf-Wild-Halle. Um 14:30 Uhr eröffnete das Organisationsteam offiziell die Dorfpride und betonte die Bedeutung queerer Sichtbarkeit auch außerhalb großer Städte. Gleichzeitig wurde auf zunehmende Queerfeindlichkeit sowie bestehende Lücken in Beratungs- und Unterstützungsangeboten im ländlichen Raum hingewiesen.

Im Anschluss sprachen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft und Kirchen. Auch Themen wie Gleichberechtigung, Schutz queerer Geflüchteter sowie gesellschaftlicher Zusammenhalt wurden aufgegriffen. Die Route des Demonstrationszuges führte durch mehrere Straßen Eppelheims und wurde von Anwohnerinnen und Anwohnern begleitet.

Bühnenprogramm und Rahmenangebote

Ab 16:20 Uhr fand die Abschlusskundgebung mit einem vielfältigen Bühnenprogramm statt. Dazu gehörten Drag-Auftritte, DJ-Sets, ein FLINTA-Chor sowie eine Taiko-Trommelgruppe. Ergänzt wurde das Programm durch zahlreiche Infostände von Initiativen, Vereinen und Organisationen.

Auch politische und persönliche Redebeiträge prägten die Veranstaltung. Dabei wurden unter anderem Erfahrungen mit Diskriminierung, historische Entwicklungen queerer Rechte sowie aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen thematisiert.

Die Gemeinde Eppelheim unterstützte die Veranstaltung organisatorisch und stellte die Infrastruktur der Rudolf-Wild-Halle zur Verfügung. Polizei und Rettungsdienste begleiteten die Dorfpride zur Absicherung.

Positives Fazit

Das Organisationsteam zog ein sehr positives Fazit: Die Dorfpride habe gezeigt, wie stark gesellschaftlicher Zusammenhalt sein könne, wenn Menschen gemeinsam für Respekt, Anerkennung und gleiche Rechte eintreten.

Foto: Dorfpride

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