Eberbach: Zwei Männer im Alter von 25 und 50 Jahren wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in Haft

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim:

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurden durch das Amtsgericht Heidelberg Untersuchungshaftbefehle gegen zwei Männer im Alter von 25 und 50 Jahren erlassen. Diese stehen im dringenden Verdacht, gefährliche Körperverletzungen in zwei Fällen gemeinschaftlich und durch lebensgefährdende Behandlung begangen zu haben.

Die Beschuldigten sollen am 10.11.2020 gegen 21.30 Uhr zusammen mit vier weiteren Männern den Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Güterbahnhofstraße aufgesucht haben, wo sich die beiden 26- und 27-jährigen späteren Geschädigten aufhielten, um diese aufgrund vorangegangener familiärer Streitigkeiten zu verprügeln. Bei ihrem Eintreffen sollen die sechs Angreifer gleich auf die beiden Männer zugelaufen sein und damit begonnen haben, auf diese einzuschlagen und einzutreten. Der 50-Jährige soll dabei dem 27-Jährigen mit einem Schlagring gegen das Kinn geschlagen haben, worauf dieser zu Boden gegangen sei. Anschließend soll der Angreifer auf den am Boden Liegenden eingetreten haben. Danach soll der 25-jährige Beschuldigte mit einem Baseballschläger auf den zweiten Geschädigten eingeschlagen haben, sodass auch dieser zu Boden gegangen sei. Nun habe der Tatverdächtige weitere wuchtige Schläge gegen das Opfer ausgeführt. Dabei erlitt der 26-Jährige schwere Verletzungen in Form von Kopf- und Beckenverletzungen. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der 25-jährige Beschuldigte soll am Folgetag den Geschädigten telefonisch im Krankenhaus kontaktiert und ihm angedroht haben, ihn beim nächsten Mal mit einem Messer zu töten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurden Untersuchungshaftbefehle gegen zwei der Tatverdächtigen erlassen. Sie wurden nach der Vorführung bei der Haft- und Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Heidelberg und Eröffnung der Haftbefehle in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Fachdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim


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