Eine Million neue Mitarbeitende für die Sparkasse – 12 400 Euro für Bienenzucht im BUGA-Projekt „Hektar für Nektar“

Die Sparkasse Rhein Neckar Nord ist um rund eine Million Mitarbeitende reicher. Der vorwiegend weibliche Neuzuwachs ist fleißig, klein, gestreift und kann fliegen: Es handelt sich um elf Honigbienen-Völker. Überreicht wurden die von der Sparkasse gesponsorten Bienenvölker nun an den Bienenzüchterverein Mannheim. Der Gesamtwert der Unterstützung beläuft sich auf rund 12 400 Euro.

Freuen sich über Beutenzuwachs: Die Kinder im Bienenzüchterverein mit ihrem Vorsitzenden Günter Gauer (hintere Reihe, rechts) und den Spendervertretern Melanie Magin (hintere Reihe, mittig) und Thomas Kowalski (hintere Reihe, links).

Die Idee zum Bienensponsoring entstand im Rahmen des Engagements der Sparkasse für das BUGA-Projekt „Hektar für Nektar“. Zugehörig zu den Völkern und in Anlehnung an die BUGA 23 sponsorte das Kreditinstitut auch 23 neue Bienenwohnungen, auch Beuten genannt. Diese stammen vom Hersteller Bergwinkel Imkereibedarf, einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung. Die Bienenvölker sollen im Laufe des kommenden Jahres vermehrt werden und dienen vorrangig zu Schulungszwecken. Sie sollen Kinder, Jugendliche sowie interessierte Erwachsene für das Imkereihandwerk begeistern und Nachwuchsimkerinnen und -imkern als Startkapital dienen.

„Bienen sind wichtig für unsere Umwelt und den Erhalt unseres Ökosystems. Sie tragen dazu bei, dass Wild- und Kulturpflanzen bestäubt werden. Das sorgt für ertragsreiche Ernten“, erklärt Günter Gauer, Vorsitzender des Bienenzüchtervereins. Doch die kleinen Insekten sind inzwischen gefährdet. Der Klimawandel, Insektizide, Viren und Krankheitserreger machen ihnen zu schaffen. Wildbienen gibt es kaum noch. Das Imkereihandwerk ist somit unerlässlich für das Überleben der Menschheit.

Um dem Bienensterben entgegenzuwirken und um das Ökosystem zu stärken, übernahm die Sparkasse Rhein Neckar Nord als Hauptsponsorin der BUGA 23 die Patenschaft für das dort angesiedelte Projekt „Hektar für Nektar“. Neben Besucherinnen und Besuchern soll das Spinelli-Gelände der Bundesgartenschau im kommenden Jahr vor allem Insekten anlocken. 10 000 Quadratmeter an Wildpflanzen als Futterquelle stehen dafür zur Verfügung. Acht der Sparkassen-Bienenvölker werden im nächsten Jahr auf dem BUGA-Gelände ihre neue Heimat finden. Die restlichen Völker sammeln rund um Rhein und Neckar ihren Nektar ein und kümmern sich dabei sogleich um die Bestäubung von Blüten.

„Als regional verankertes Kreditinstitut ist uns ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen unserer Natur wichtig“, sagt Thomas Kowalski, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein Neckar Nord. „Wir haben uns zur Klimaneutralität verpflichtet und leisten mit dem Projekt „Hektar für Nektar“ sowie dem Sponsoring der zugehörigen Bienenvölker einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Naturschutz. Das Projekt zahlt auf die Leitthemen der BUGA ein, darunter Klima, Umwelt und Nahrungssicherung. Es steht außerdem in Einklang mit den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen.“ Da Thomas Kowalski neben seiner Funktion als Sparkassen-Vorstand auch Vorstandsmitglied im Freundeskreis der Bundesgartenschau ist, steht es für ihn völlig außer Frage, die Stadt Mannheim und die BUGA beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.

Neben den Bienenvölkern und Bienenbeuten überreichte er bei der Übergabe auch einen Zuschuss für neue Schutzkleidung und Werkzeuge an den Vereinsvorsitzenden Günter Gauer und die Leiterin der Jugendgruppe Nina Mayer-Kotlenga. Um der Pflege der neuen Bienenvölker gerecht zu werden, hat der Verein verschiedene Stockmeißel, Besen und Smoker neu angeschafft. Bei der offiziellen Übergabe des Unterstützungspakets durch die Sparkasse konnte der Vereinsnachwuchs im Alter ab acht Jahren sogleich sein imkerliches Können unter Beweis stellen, indem er das erste Bienenvolk in eine neue Beute umsiedelte. Die Sparkasse leistete die Unterstützung in Höhe von 12 400 Euro zusätzlich zum Sponsoring der BUGA in Höhe von einer halben Million Euro.

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