Erfolg: LEADER-Kulissen werden fortgeführt

Ländliche Gebiete im Rhein-Neckar-Kreis profitieren von Fördergeldern in Millionenhöhe

(Kulisse Neckartal-Odenwald aktiv) von links nach rechts: Jan-Peter Röderer, MdL, Marion Günther (Neckar-Odenwald-Kreis), Erster Landesbeamter und Landrat-Stellvertreter Stefan Hildebrandt (Rhein-Neckar-Kreis), Minister Peter Hauk, MdL, Bürgermeisterin und 1. Vorsitzende Sieglinde Pfahl (Heiligkreuzsteinach, Barbara Schäuble (Rhein-Neckar-Kreis), Sabine Keller (LEADER-Geschäftsstelle), Landrat Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald-Kreis), Bürgermeister und 2. Vorsitzender Norman Link (Neckargerach).

Jetzt ist es beschlossene Sache: Das erfolgreiche Förderprogramm LEADER wird in den beiden Förderkulissen des Rhein-Neckar-Kreises, Kraichgau und Neckartal-Odenwald aktiv, fortgeführt. Minister Peter Hauk verkündete am Montagnachmittag die Entscheidung über die zukünftigen Förderkulissen. „Das ist eine großartige Belohnung für die bisher bereits geleistete erfolgreiche Arbeit in beiden Kulissen und macht Mut für die kommenden Jahre“, sagt dazu Landrat Stefan Dallinger.

In der letzten Förderperiode von 2015-2022 wurden in der Kulisse Neckartal-Odenwald insgesamt 62 Projekte umgesetzt und Fördermittel in Höhe von 4,2 Millionen Euro vergeben, die Gesamtinvestitionen in Höhe von 16,5 Millionen Euro ausgelöst haben. Im Kraichgau waren es 61 Projekte, die mit Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg in Höhe von ebenfalls über 4,8 Millionen Euro unterstützt wurden.

„Dank LEADER ist es in den letzten Jahren gelungen, unsere ländlichen Orte konzertiert zu fördern“, sagt Dorothee Wagner, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises. „Was sich dort im ganz engen Schulterschluss zwischen Gemeinden und Städten, aktiven Akteuren wie Unter-nehmen, Vereinen und Verbänden und auch den Landkreisen entwickelt hat, ist bemerkenswert. Hier wird in Heimat investiert und regionale Disparitäten zwischen dem städtischen und dem ländlichen Raum werden abgebaut – eines unserer strategischen Ziele.“

Die beiden Kulissen, an denen neben dem Rhein-Neckar-Kreis insgesamt vier weitere Landkreise beteiligt sind, hatten ihre Bewerbungen für die neue Förderperiode bereits im Juli dieses Jahres in Form von Entwicklungskonzepten abgegeben. „Ein besonderer Dank gilt allen, die an diesen Gewinnerkonzepten mitgearbeitet haben und sich auch in den letzten sieben Jahren in den Vereinen engagiert haben, allen voran den Vorsitzenden Sieglinde Pfahl und Sarina Pfründer“, so Wagner. „Nun gilt es die regionalen Entwicklungskonzepte umzusetzen. Beide Regionen haben sich ehrgeizige Ziele gegeben und möchten in den ländlichen Kommunen mit Hilfe der Fördergelder viel bewegen. Wir geben von Seiten des Rhein-Neckar-Kreises jede Unterstützung, die dazu notwendig ist und planen, wie auch in der Vergangenheit, die Projektträgerschaft einzelner modellhafter Vorhaben.“

In der letzten Förderperiode von 2015-2022 wurden in der Kulisse Neckartal-Odenwald insgesamt 62 Projekte umgesetzt und Fördermittel in Höhe von 4,2 Millionen Euro vergeben, die Gesamtinvestitionen in Höhe von 16,5 Millionen Euro ausgelöst haben. Im Kraichgau waren es 61 Projekte, die mit Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg in Höhe von ebenfalls über 4,8 Millionen Euro unterstützt wurden.

Hintergrund:

LEADER ist ein europäisches Förderprogramm für den ländlichen Raum. Die Abkürzung steht für: „Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“ (Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). Es vernetzt Akteure und unterstützt innovative Ideen. Initiativen und Projekte gehen von den Menschen der Region selbst aus (Bottom-Up-Ansatz), die gemeinsam ein regionales Entwicklungskonzept ausarbeiten.

Die neue Förderphase hat theoretisch bereits am 1. Januar 2021 begonnen. Aufgrund einiger Verzögerungen bei der Verabschiedung des EU-Haushaltes wird die neue LEADER-Förderperiode jedoch erst zum Jahresbeginn 2023 beginnen. Diese wird wie geplant bis 2027 laufen und ist somit kürzer als üblich.

Quelle: Landratsamt RNK

 

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